Herren sichern sich Meisterschaft in Gruppe West
Rot-Weiss Köln siegt gegen Schwarz-Weiß Neuss 18:5 (8:1)
Mit einem deutlichen Sieg sichert sich Rot-Weiss Köln die Meisterschaft in der Gruppe West und damit auch das Heimrecht im Viertelfinale gegen den Ost-Zweiten TuS Lichterfelde. Nach einigen guten Neusser Chancen zu Beginn dominierte Köln die erste Halbzeit klar. Erst in der zweiten Hälfte konnte Neuss öfter ins Kölner Tor treffen, musste aber auch zehn weitere Gegentore hinnehmen. SW Neuss konnte wegen zahlreicher Verletzungen nur mit drei Auswechselspielern antreten. Rot-Weiss Trainer Stefan Kermas war nach dem Spiel natürlich hochzufrieden: „Wir sind gut ins Spiel gestartet und haben dann unsere Aktionen konsequent zu Ende gespielt. Wir haben eine gute Antwort auf das etwas holprige Spiel gestern in Krefeld gefunden – heute hat auch unsere Chancenverwertung gestimmt und wir konnten endlich einmal zeigen, dass wir auch hoch gewinnen können. Nun freuen wir uns auf die Aufgabe im Veiertelfinale.“

Crefelder HTC – RW Köln 6:6 (4:2)
Einen Tag vor dem Sieg entführten die Kölner durch eine erfolgreiche Strafecke von Timo Weß in der letzten Minute doch noch einen Punkt aus Krefeld. Kölns Betreuer Wolfgang Kluth konnte sich über den späten Punktgewinn jedoch nicht richtig freuen: “Das war insgesamt enttäuschend. Wir sind zwar gut ins Spiel gekommen, haben uns danach aber sehr schwer getan. Das war weniger die Erschöpfung durch die Champions Trophy, sondern eher eine Kopfsache. Uns fehlte das Selbstvertrauen und wir waren nicht griffig genug. Man konnte nicht sehen, das es für uns noch um etwas ging.” Dabei begann das Spiel für den Titelaspiranten vom Rhein hervorragend. Elke Bumb (2.) und Martin Chorus (7.) sorgten früh für eine Zwei-Tore-Führung. Doch danach kam von Köln in der 1. Halbzeit bis auf eine Strafecke nicht mehr viel. Krefeld dagegen spielte locker, kombinierte sicher und war auch im Kölner Schusskreis erfolgreich. Felix Klein (9.), Tim Blasberg (12.), Oskar Deecke (KE, 26.) und Till Kriwet (30.) drehten so das Spiel und sorgten für den 4:2 Halbzeitstand. Auch in der 2. Halbzeit war Krefeld in den ersten Viertelstunde die bessere Mannschaft. Doch nach dem 6:3 von Oskar Deecke in der 42. Minute war auf einmal ein Riss im Krefelder Spiel. Die Gastgeber vergaben auf einmal ihre Chancen und wurden nervös. Dabei zeigte in dieser Phase Kölns Torhüter Max Weinhold seine Weltklasse, hielt sein Team im Spiel und parierte u. a. drei Strafecken hintereinander. Mit einer schönen Einzelaktion durch Benjamin Weß (46.) und einer Strafecke von seinem Bruder Timo Weß (KE, 48.) war Köln auf einmal wieder auf ein Tor ran und erzielte tatsächlich in der Schlussminute durch Timo Weß noch den Ausgleichstreffer.

Damen treffen im Viertelfinale auf TuS Lichterfelde
Rot-Weiss Köln – Schwarz-Weiß Neuss 6:2 (3:0)
Die Damen von Rot-Weiss Köln haben ihr letztes Vorrundenspiel gegen Schwarz-Weiß Neuss mit 6:2 (3:0) gewonnen. Dabei merkte man beiden Mannschaften an, dass es in diesem Spiel um nichts mehr ging. Die Mannschaft von Rot-Weiss Trainer Markus Lonnes zog souverän ihr eignes Spiel durch und setzte somit einen positiven Schlusspunkt der Vorrunde. Köln ging schon nach zwei Minuten durch ein Tor von Stefanie Schneider in Führung. „Wir haben das Spiel von Beginn an bestimmt“, freute sich Lonnes. Die Schwarz-Weißen aus Neuss verpassten es hingegen, zwingend auf das Kölner Tor zu spielen. Nach der Pause spielte Neuss zwar stärker und nutzte die Torchancen konsequenter. Doch Köln hatte immer die richtige Antwort parat. Rot-Weiss Köln trifft im Viertelfinale nun auf die Mannschaft des TuS Lichterfelde. Für Markus Lonnes eine Herausforderung. „Wir spielen gegen den Vize-Meister der vergangenen Saison. Das wird eine schwere Aufgabe“, blickte der Trainer voraus.

HC Essen 99 – Rot-Weiss Köln 1:10 (1:3)
Einen Tag zuvor siegten die Kölnerinnen souverän gegen den Tabellenletzten aus Essen. Nach einem 1:3-Halbzeitstand drehten die Domstädter Damen in Durchgang zwei noch einmal auf und schraubten das Endergebnis des vorletzten Saisonspiels auf 1:10 hoch. Alle Beteiligten sahen aber deutlich, dass Köln immer noch eine Schippe hätte drauflegen können, den Sieg aber auch mit angezogener Handbremse sicher nach Hause fuhr. „Wir haben eine ordentliche Leistung abgeliefert, sicherlich nicht mit dem letzten Biss gespielt, aber in der Höhe verdient gewonnen“, resümierte Rot-Weiss-Trainer Markus Lonnes das siegreiche Spiel seiner Damen.

[cs, Q.: Deutsche Hockey Agentur]

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