Köln | Am Sonntag ist die Inzidenz in Köln leicht gesunken. Die aktuelle Corona-Lage in Köln und Deutschland am 24. Oktober.

Die Corona-Lage in Köln am 24. Oktober

Nach einem Emporschnellen der Kölner Inzidenz auf über 90 ist die 7-Tage-Inzidenz für den Zeitraum 18. bis 24. Oktober in Köln leicht auf 92,9 zurückgegangen. 79 neue Covid-19-Fälle meldet das Robert Koch-Institut (RKI) für den Sonntag. Es gab gestern in Köln keine neuen Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Die Belegung mit Covid-19-Patientinnen auf den Kölner Intensivstationen ist laut DIVI-Intensivregister gleich geblieben. 30 Patientinnen mit einer Covid-19-Erkrankung werden aktuell in Köln intensivmedizinisch betreut und davon 20 invasiv beatmet.

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RKI meldet 6.573 Corona-Neuinfektionen deutschlandweit – Inzidenz steigt auf 110,1

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Montagmorgen vorläufig 6.573 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 62 Prozent oder 2.517 Fälle mehr als am Montagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz stieg laut RKI-Angaben von gestern 106,3 auf heute 110,1 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 162.400 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 34.200 mehr als vor einer Woche. Außerdem meldete das RKI nun 17 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus. Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 489 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 70 Todesfällen pro Tag (Vortag: 69).

Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle binnen 24 Stunden auf 95.117. Insgesamt wurden bislang 4,47 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.

Hospitalisierungsinzidenz sinkt auf 2,77 deutschlandweit

Die bundesweite Hospitalisierungsinzidenz für Corona-Infizierte ist leicht gesunken. Das RKI meldete am Montagmorgen zunächst 2,77 Einweisungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen (Sonntag ursprünglich: 2,83). Es handelt sich um die jeweils vorläufigen Zahlen, die stets nachträglich noch nach oben korrigiert werden, da manche Einweisungen erst später gemeldet werden.

Trotzdem zeigen sie den Trend richtig an. In der Altersgruppe 0-4 Jahre liegt die Hospitalisierungsinzidenz vorläufig bei 1,18, in der Altersgruppe 5-14 Jahre bei 0,49, in der Altersgruppe 15-34 Jahre bei 1,44, in der Altersgruppe 35-59 Jahre bei 1,78, in der Altersgruppe 60-79 Jahre bei 4,00 und bei den Über-80-Jährigen bei 11,94 Krankenhauseinweisungen mit Covid-19 je Woche und 100.000 Einwohner. Die Hospitalisierungsinzidenz gilt seit dem Sommer offiziell als der wesentliche Indikator für eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen, eine einheitliche Schwelle ist aber nicht definiert.

In Baden-Württemberg ist beispielsweise ein Wert von 8,0 über alle Altersgruppen eine erste Hürde, ab 12,0 gilt eine Alarmstufe.

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