Köln | Die Inzidenz ist in Köln sprunghaft angestiegen und nähert sich wieder der Marke 70. Die Corona-Lage in Köln und Deutschland am 19. Oktober.

Die Corona-Lage in Köln am 19. Oktober

Am Dienstag lag die Inzidenz in Köln noch bei 61,1 gestern stieg sie für den Zeitraum 13. bis 19. Oktober auf 68,1 und damit sprunghaft an. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete für den 19. Oktober in Köln 199 neue Covid-19-Fälle. Zwei Menschen starben in Köln an oder mit einer Covid-19-Erkrankung und damit liegt die Gesamtzahl der Toten seit Ausbruch der Pandemie bei 760. Die Zahl der in Kölner Kliniken versorgten Covid-19-Intensivpatient*innen sank leicht auf 28. Davon wurden 21 invasiv beatmet, so die aktuellen Zahlen des DIVI-Intensivregister.

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RKI meldet 17.015 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz steigt auf 80,4

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Mittwochmorgen vorläufig 17.015 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 43 Prozent oder 5.112 Fälle mehr als am Mittwochmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz stieg laut RKI-Angaben von gestern 75,1 auf heute 80,4 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 132.400 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 13.000 mehr als vor einer Woche. Außerdem meldete das RKI nun 92 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus. Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 419 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 60 Todesfällen pro Tag (Vortag: 60).

Damit liegt die Zahl der Todesfälle nun bei 94.808. Insgesamt wurden bislang 4,4 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.

Hospitalisierungsinzidenz steigt auf 2,34

Die bundesweite Hospitalisierungsinzidenz für Corona-Infizierte ist den zweiten Tag in Folge gestiegen. Das RKI meldete am Mittwochmorgen zunächst 2,34 Einweisungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen (Dienstag ursprünglich: 2,13). Es handelt sich um die jeweils vorläufigen Zahlen, die stets nachträglich noch nach oben korrigiert werden, da manche Einweisungen erst später gemeldet werden.

Trotzdem zeigen sie den Trend richtig an. In der Altersgruppe 0-4 Jahre liegt die Hospitalisierungsinzidenz vorläufig bei 0,76, in der Altersgruppe 5-14 Jahre bei 0,55, in der Altersgruppe 15-34 Jahre bei 1,36, in der Altersgruppe 35-59 Jahre bei 1,63, in der Altersgruppe 60-79 Jahre bei 3,23 und bei den Über-80-Jährigen bei 9,52 Krankenhauseinweisungen mit Covid-19 je Woche und 100.000 Einwohner. Die Hospitalisierungsinzidenz gilt seit dem Sommer offiziell als der wesentliche Indikator für eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen, eine einheitliche Schwelle ist aber nicht definiert.

In Baden-Württemberg ist beispielsweise ein Wert von 8,0 über alle Altersgruppen eine erste Hürde, ab 12,0 gilt eine Alarmstufe.

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