Köln | Die Inzidenz in Köln bleibt über dem Wert von 60. Die aktuelle Corona-Lage in Köln und Deutschland in der report-K Zusammenfassung.

Die Corona-Lage in Köln am 18. Oktober

Im Zeitraum 12. bis 18. Oktober liegt die 7-Tage-Inzidenz in Köln bei 61,1. 52 neue Covid-19-Fälle und keinen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkankung meldet das Robert Koch-Institut (RKI). Auf den Kölner Intensivstationen werden 29 Covid-19-Patient*innen laut DIVI Intensivregister behandelt und davon 21 invasiv beatmet.

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RKI meldet 6.771 Corona-Neuinfektionen deutschlandweit – Inzidenz steigt auf 75,1

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Dienstagmorgen vorläufig 6.771 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 36 Prozent oder 1.800 Fälle mehr als am Dienstagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz stieg laut RKI-Angaben von gestern 74,4 auf heute 75,1 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 125.300 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 7.500 mehr als vor einer Woche. Außerdem meldete das RKI nun 88 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus. Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 419 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 60 Todesfällen pro Tag (Vortag: 60).

Damit liegt die Zahl der Todesfälle nun bei 94.716. Insgesamt wurden bislang 4,38 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.

Corona-Positivrate steigt deutlich auf 8,4 Prozent

Der Anteil der positiven Corona-Tests in Deutschland ist in der zurückliegenden Kalenderwoche deutlich gestiegen. Nach Angaben des Laborverbandes ALM waren 8,4 Prozent aller durchgeführten Tests positiv. In der Vorwoche waren es 6,6 Prozent.

Insgesamt wurden innerhalb von sieben Tagen rund 792.000 PCR-Tests durchgeführt, etwa zwölf Prozent weniger in der Vorwoche. Der Verband erwartet in den kommenden kälteren Wochen und Monaten einen weiteren Anstieg an Corona-Neuinfektionen. „Für den Herbst sind die akkreditierten Labore gut vorbereitet“, sagte ALM-Vorstand Evangelos Kotsopoulos.

Bei jeglichem Verdacht auf eine Covid-19-Erkrankung werde der PCR-Test auf SARS-CoV-2 als Bestandteil der medizinischen Versorgung von den Krankenkassen übernommen. Die Kapazitäten der Labore für PCR-Tests seien „mehr als ausreichend“.

Hospitalisierungsinzidenz steigt auf 2,13

Die bundesweite Hospitalisierungsinzidenz für Corona-Infizierte ist nach drei Rückgängen in Folge wieder gestiegen. Das RKI meldete am Dienstagmorgen zunächst 2,13 Einweisungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen (Montag ursprünglich: 1,92). Es handelt sich um die jeweils vorläufigen Zahlen, die stets nachträglich noch nach oben korrigiert werden, da manche Einweisungen erst später gemeldet werden.

Trotzdem zeigen sie den Trend richtig an. In der Altersgruppe 0-4 Jahre liegt die Hospitalisierungsinzidenz vorläufig bei 0,81, in der Altersgruppe 5-14 Jahre bei 0,56, in der Altersgruppe 15-34 Jahre bei 1,24, in der Altersgruppe 35-59 Jahre bei 1,51, in der Altersgruppe 60-79 Jahre bei 2,99 und bei den Über-80-Jährigen bei 8,27 Krankenhauseinweisungen mit Covid-19 je Woche und 100.000 Einwohner. Die Hospitalisierungsinzidenz gilt seit dem Sommer offiziell als der wesentliche Indikator für eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen, eine einheitliche Schwelle ist aber nicht definiert.

In Niedersachsen gilt beispielsweise die erste Warnstufe ab 6,0, Warnstufe 2 ab 8,0, und die höchste Warnstufe 3 ab einer Hospitalisierungsinzidenz von 11,0.

Corona-Impfquote steigt auf 68,9 Prozent

Die Zahl der erstmaligen Corona-Impfungen in Deutschland ist bis Dienstag auf 57,28 Millionen angestiegen. Das zeigen Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI). Die bundesweite Impfquote (ohne Zweitimpfungen) stieg damit innerhalb eines Tages um 0,1 Punkte auf 68,9 Prozent der Bevölkerung.

Bei den 12- bis 17-Jährigen stieg die Impfquote auf 44,3 Prozent, von den Erwachsenen sind 79,7 Prozent mindestens einmal geimpft. Das RKI hatte zuletzt aber wiederholt darauf hingewiesen, dass die tatsächliche Impfquote ein paar Prozentpunkte höher liegen könnte, da manche Impfung womöglich gar nicht registriert wurde. Unter anderem weisen Umfragen darauf hin.

Wie akkurat die sind, kann aber auch niemand mit Gewissheit sagen. Den vollständigen Impfschutz haben mindestens 54,72 Millionen Bürger, was wie am Vortag einer Quote von 65,8 Prozent entspricht. Das Impftempo ist unterdessen unverändert niedrig.

Im Sieben-Tage-Mittel liegt die Zahl der Erstimpfungen weiter bei rund 35.000. Bei den Zweitimpfungen beträgt der Durchschnittswert rund 54.000, bei den Auffrischungsimpfungen 36.000.

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