Im Dorint Kongress Hotel feiert das Kölner Dreigestirn im intimen Kreis "Zick eröm", überall an den Kneipen wo der Nubbel hing schreiten die Jecken mit Fackeln und unter Geheul zur letzten Tat kurz vor dem nächsten Bier in der Fastenzeit, denn in Köln geht so schnell keiner nach Hause. An der Roonstrasse findet im Kwartier Lateng die größte Kölner Nubbelverbrennung statt, im Studentenviertel mit den meisten Kneipen wo am ausgiebigsten und intensivsten Kneipenkarneval gefeiert wird. Und alle haben ihren Nubbel gebracht, so viele, dass einer liegen bleiben muss.

Und dann heißt es Abschied nehmen, die Sünden alle auf den Nubbel übertragen, denn er war es all Schuld, das keine Euros mehr in den Taschen der Jecken, dafür in den Gastronomenwesten sind, Kreislauf nennt man das, das Frau und Mann gesündigt haben, und und und… Dann werden die knubbeligen Freunde angesteckt und brennen dahin, dazu des Kneipiers Abbitte und des Volkes Nachbitte und dann kommt Tommy Engels "Du bes Kölle…, Mir lasse der Dom in Kölle und "In unserm Veedel…", da bekommt Frau und Mann Gänsehaut und liegt sich Kölschselig in den Armen, denn eines ist gewiß, der nächste Karneval kommt bestimmt und damit auch die nächste Nubbelverbrennung… Kölle alaaf und tschö…

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Andi Goral für report-k.de / Kölns Internetzeitung

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