„Für mich gibt es keine bessere Methode über die eigene Position im Leben zu reflektieren und sich Klarheit darüber zu verschaffen, wo man steht und wohin man will, als einen eigenen Film darüber zu drehen", sagte Stefan Möllers, Student der Sozialen Arbeit. „Participatory Video – Filmemachen mit einfachsten Mitteln“ als Methode in der Sozialen Arbeit war das Thema einer 4-monatigen Fortbildung, die die Filmemacherin Lisa Glahn und ihre Kollegin Mirjam Leuze für Studenten der Sozialen Arbeit in Kooperation mit der Fachhochschule Köln in diesem Jahr durchführten. Die Studenten lernten zunächst erst einmal selbst den Umgang mit Videokamera und Tonequipment und entwickelten Filme, die ihre Lebenswelt als Studenten explorieren. In einer zweiten Phase erprobten sie das Gelernte in ihrem Praxissemester und leiteten Jugendliche und jungen Erwachsene an, Filme über Themen zu drehen, die sie bewegen. Die Filme zeigt das Kölner Filmhaus am 16. und 17. Juli jeweils ab 14 Uhr. Entstanden sind die Arbeiten im Rahmen des Projekts „Kölner Blicke – Perspektiven“, das beim Verein JACK IN THE BOX angesiedelt ist und von der Rhein-Energie-Stiftung gefördert wird.

[cs; Foto: Filmhaus Köln]

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