Christiane Bruhn übernahm im Jahre 1976 die Leitung der Schauspielschule des theaters der keller, nachdem sie sich bereits zuvor in zahlreiche Rollen, unter anderem an den Münchner Kammerspielen, den Städtischen Bühnen Köln, dem Düsseldorfer Schauspielhaus und der Freien Volksbühne Berlin unter namhaften Regisseuren bundesweit einen Namen gemacht hatte. Zwischen 1977 und 1983 oblag ihr auch die Leitung des kellers. Nachdem sie in der zweiten Hälfte der 1980er Jahre für die Freie Volksbühne tätig war, kehrt sie seit deren Schließung 1992 regelmäßig als freiberufliche Schauspielerin und Regisseurin an Kölner Bühnen zurück. 1996 inszenierte sie "Marat/Sade" von Peter Weiss am Theater im Bauturm (nominiert für den Kölner Theaterpreis). Des weiteren war sie als Schauspielerin zu sehen in "Wir im Finale" von Marc Becker, eine Produktion des a.tonal-Theaters (Kölner Theaterpreis 2005), La Poncia in "Bernarda Albas Haus" von F.G. Lorca am Schauspiel Köln, Inszenierung: Hans Neuenfels und in "Mutters Courage" am Theater im Bauturm in der Inszenierung von Harald Demmer.

Ralf Harster  wurde bei Lola Rogge in Hamburg als Tänzer ausgebildet. Nach Engagements an der Hamburgischen Staatsoper (1963 – 1966) und der Oper Berlin (1966 -1968) kehrte er 1968 wieder nach Hamburg zurück. 1981 lernt Harster Günter Krämer kennen, mit dem er in der Folge nahezu alle Produktionen an der Staatsoper Stuttgart gemeinsam erarbeitete. Seit 1973 lebt und arbeitet Ralf Harster in Köln. Von 1973 bis 1995 war er einer der herausragenden Tänzer am Tanzforum Köln, das über viele Jahre bundesweit im neuen Tanz führend war. Seit 1995 überzeugt Ralf Harster auch als Schauspieler: Am Schauspiel Köln spielte unter anderem in Inszenierungen von Nuran David Calis, Thomas Bischoff und Karin Beier. Darüber hinaus ist Harster ein gutes Beispiel für die Auflösung der Grenzen zwischen Stadttheater und freier Szene. Er ist offen für Experimente, was die  Angie Hiesl-Produktionen  "x mal Mensch Stuhl" und "…und HAAR und HAAR und HAAR und …" bei denen er mitwirkte, belegen.

Der Kölner Ehrentheaterpreis ist mit 2.600 Euro dotiert. Der Preis wird am 5. Dezember im Rahmen der Verleihung der Kölner Tanz- und Theaterpreise überreicht.

[cs, Foto:
Orangemine/ www.pixelio.de]

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