Dropfriends-Gründer Martin Peters: „Wir machen alles und jeden zu einem Paketshop“. Foto: Rotonda Business Club

In Kooperation mit dem Rotonda Business Club präsentiert report-K jede Woche die aktuelle Folge des Podcasts „Wirtschaft Köln unplugged“ – die neue Stimme der Kölner Wirtschaft.

Dropfriends behauptet sich gegen die Logistik-Riesen

Köln | Knapp 30 Pakete kriegt jeder Bürger in NRW pro Jahr geschickt – bei der Zustellung hapert es immer wieder und immer noch. Mal landet die Sendung bei irgendeinem Nachbarn, mal in einem Kiosk, mal irgendwo. Martin Peters arbeitet mit seinen Co-Gründern daran, dass dieses nervige Thema ein bisschen einfacher wird. 

Denn das Start-up Dropfriends ermöglicht es, dass sich Privatpersonen oder Geschäftsleute ganz bewusst zu einem virtuellen Paketshop machen – um ein bisschen Geld zu verdienen oder neue Laufkundschaft zu generieren. Das soll dafür sorgen, dass das Netz an Zustellmöglichkeiten immer dichter wird. 1.500 solcher Abholpunkte sind durch die App bereits entstanden, die meisten in der Heimat Köln, sagt der Gründer bei „Wirtschaft Köln unplugged“.

Im Gespräch mit Manuel Heckel erzählt Peters, wie das 2019 gegründete Start-up nach der Anfangsphase nun nach dem passenden Geschäftsmodell sucht – und welche Rolle Online-Shops dabei spielen könnten. Er berichtet im Podcast des Rotonda Business Clubs, wie man sich in einem Geschäft behauptet, das von Logistik-Riesen wie Deutsche Post, DPD, Hermes oder UPS dominiert wird. Und er verrät, wie es ist, das wachsende Team virtuell zu führen – denn die meisten Mitarbeiter von Dropfriends leben nicht in Köln.

Viel Spaß beim Reinhören!

(red04)