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BAB A1 und A 4: Zwei Tote auf Kölns Autobahnen am Samstagabend

Köln | aktualisiert | Fast zeitgleich kam es heute auf den Autobahnen rund um Köln zu schweren Unfällen bei denen zwei Menschen getötet wurden. Auf der A4 im Kreuz Gremberg kam ein Wagen ins Schleudern, so die ersten Erkenntnisse der Polizei und blieb auf der Fahrspur liegen. Ein BMW traf den liegengebliebenen silbernen Wagen mittig auf Höhe der B-Säule und schob den Wagen zusammen. Der Fahrer wurde tödlich verletzt, ein Kind auf dem Beifahrersitz schwer. Die Ermittlungen der Polizei ergaben, dass ein Fahrfehler Auslöser des Unfalls war.

Fotoreportage: Der tragische Unfall auf der BAB A4

Auf über 100 Metern verstreut liegen pulverisierte Glasscheibenstückchen. Trümmerteile überall. Unter der Brücke der A559, der Flughafenautobahn steht ein silberner Wagen quer. Etwa 10 Meter weiter eine dunkle BMW-Limousine. Der Kombifahrer hat den Unfall nicht überlebt. Das Kind, etwa fünf oder sechs Jahre alt, sei schwer verletzt, so der Einsatzleiter der Kölner Polizei, der aber zur Schwere noch keine konkreten Aussagen machen kann. Die Polizei sprach von Rettungshubschaubern, die im Einsatz waren. Im BMW waren drei Personen, de ebenfalls alle in die Klinik kamen. Über die Schwere der Verletzungen ist ebenfalls noch nichts bekannt. Die Polizei ermittelt jetzt mit den Spezialisten des Verkehrsunfallteams, den exakten Unfallhergang.

Nach ersten Erkenntnissen geht die Polizei davon aus, dass der silberne Wagen aus ungeklärter Ursache ins Schleudern geriet und dann auf der Fahrbahn liegen blieb. Der BMW traf den Liegenbleiber mittig auf der Fahrerseite auf Höhe der B-Säule. Der Wagen wurde massivst verformt , die Fahrerseite gut um einen Meter eingedrückt. Der Fahrer hatte aufgrund der Heftigkeit des Aufpralls keine Chance. Die Autobahn ist für mehrere Stunden an dieser Stelle vollständig gesperrt.

Aktualisiert 21.10.2012, 11:20 Uhr: Vermutlich Fahrfehler Auslöser des Unfalls

Die Kölner Polizei hat mittlerweile eine präzisere Sicht auf den Unfallhergang. Der 42-jährige Fahrer des silbernen Wagens, eines Mitsubishi, soll sich zunächst auf der Abbiegespur für die A 559 befunden und sich dann noch einmal umentschieden haben und auf die A 4 zurückgewechselt sein. Dabei hat er die Kontrolle über seinen Wagen verloren und touchierte die Betonschrammwand in der Mitte der A 4. Sein Fahrzeug blieb dann auf der Autobahn liegen. Die Fahrerin des BMW konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen. Mittig traf der BMW frontal den Mitsubishi. Der 42-Jährige, wie bereits berichtet, verstarb an der Unfallstelle. Neben ihm saß seine vierjährige Tochter, die schwerst verletzt wurde. Auch alle drei Insassen des BMW wurden, wie die Polizei mitteilte, schwer verletzt.

Die Leitstelle der Feuerwehr Köln entsandte den Löschzug und den Rüstzug der Feuerwache Marienburg sowie Rettungsdienstkräfte der Wachen Marienburg, Deutz und Porz. Darüber hinaus landeten zwei Rettungshubschrauber an der Einsatzstelle, teilte die Feuerwehr Köln mit. "Da bei Eintreffen der Einsatzkräfte der in seinem PKW massiv eingeklemmte Unfallfahrer keine Vitalfunktionen mehr zeigte, leiteten die Einsatzkräfte umgehend eine schnelle, so genannte Crash-Rettung ein. Trotz rascher Befreiung und Wiederbelebungsversuchen, verstarb der Patient noch an der Einsatzstelle.", so Branddirektor Georg Spangardt, der den Einsatz leitete. 39 Einsatzkräfte der Feuerwehr, darunter vier Notärzte waren auf der A 4 im Einsatz, so die Feuerwehr.

Ein Toter bei Unfall mit Wohnmobil auf A 1

Bei einem Unfall mit einem Wohnmobil ist ein 52-Jähriger auf der Autobahn 1 zwischen den Anschlussstellen Frechen und Gleuel ums Leben gekommen. Eine 47-jährige Frau wurde schwer verletzt, wie die Polizei auf dapd-Anfrage mitteilte. Ein Pkw mit Wohnanhänger, der in Richtung Saarbrücken unterwegs war, war am Samstag ins Schlingern geraten, worauf sich der Anhänger löste. Der Pkw fuhr gegen die Mittelleitplanke und überschlug sich, der Anhänger geriet gegen eine Seitenleitplanke und überschlug sich ebenfalls.

In Folge des Unfalls wurden andere Fahrzeuge durch herumliegende Teile des Fahrzeugwracks beschädigt. Über die Höhe des Sachschadens konnte die Polizei zunächst keine Angaben machen. Die Fahrbahn in Richtung Saarbrücken war nach dem Unfall für rund fünf Stunden gesperrt.

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