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1212021_corona

Coronavirus: 6 Todesfälle am Montag in Köln

Köln | Die Zahl der bestätigt und gemeldeten Neuinfektionen mit dem Coronavirus lag am gestrigen Montag, 11. Januar, bei 82, so das Robert Koch-Institut. 6 Menschen verstarben im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Köln. Die 7-Tage-Inzidenz für Köln liegt im Zeitraum 5. bis 11. Januar bei 109,8. Deutschlandweit starben mehr als 800 Menschen. Die Amtsärzte zweifeln an einem schnellen Ende des Lockdowns und die Krankenhausgesellschaft wertet, dass die Belastungsgrenze teilweise überschritten sei.

Für den gestrigen Montag meldet die Stadt Köln um 15:38 Uhr 265 Personen, die in Kölner Kliniken mit dem Coronavirus stationär behandelt werden. 92 von ihnen auf Intensivstationen. Bei den Patientenzahlen handelt es sich nicht nur um Kölnerinnen und Kölner mit Erstwohnsitz in der Stadt.

RKI meldet 12.802 Neuinfektionen - Fast 900 Tote

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Dienstagmorgen 12.802 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 7,6 Prozent oder 905 Fälle mehr als am Dienstagmorgen vor einer Woche, als 11.897 Neuinfektionen binnen eines Tages offiziell veröffentlicht worden waren. Insgesamt geht das Institut derzeit von rund 322.300 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 4.800 weniger als vor einer Woche.

Die Dunkelziffer ist unbekannt, nach Meinung unterschiedlicher Experten könnte sie doppelt oder bis zu sieben Mal so hoch sein. Außerdem meldete das RKI nun 891 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus. Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 6.059 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 866 Todesfällen pro Tag.

Am Vortag lag dieser Wert bei durchschnittlich 873 Corona-Toten innerhalb der letzten sieben Tage. Auf den Intensivstationen wurden unterdessen am frühen Dienstagmorgen 5.285 Covid-19-Patienten intensiv behandelt. Am Montagmittag waren es vier mehr.

Amtsärzte zweifeln an Lockdown-Ende ab Februar

Die deutschen Amtsärzte rechnen nicht damit, dass die harten Corona-Auflagen am 31. Januar aufgehoben werden können. "Ich bin mir sehr unsicher, ob wir Ende des Monats zu einem Ende des Lockdown kommen können", sagte die Vorsitzende des Berufsverbands der Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (BVÖGD), Ute Teichert, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagausgaben). Die Medizinerin betonte, die Zahlen sähen im Moment so aus, "als könnte es bis Ende Januar schwer werden, auf eine Inzidenz von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner zu kommen".

Es reiche zudem nicht, "wenn diese Marke nur einmal erreicht wird. Die Ansteckungszahlen müssen dauerhaft so niedrig bleiben". Teichert fuhr fort, wie sich die Lage in den kommenden drei Wochen entwickele, hänge stark vom weiteren Verhalten und der Geduld der Menschen ab, sich an die Auflagen zu halten.

"Wir haben in der Pandemie die Erfahrung gemacht, dass auch das ein Problem sein kann", sagte Teichert. Fest stehe: "Lockerungen werden in jedem Fall nur schrittweise kommen können und nicht auf einen Schlag." Zusätzlich Sorge bereiten den Ärzten im öffentlichen Gesundheitswesen mutierte Varianten des Corona-Erregers, wie sie derzeit in Großbritannien und Irland grassieren.

Wenn die hoch ansteckende Mutation nach Deutschland überspringe, könnte dies "die Infektionslage enorm verschärfen und die Gesundheitsämter wieder in Schwierigkeiten bringen", sagte Teichert. Aktuell sei die Situation in den Gesundheitsbehörden hingegen wieder etwas besser als vor einigen Wochen. "Seit der Schließung von Schulen und Kitas vor den Feiertagen hat sich die Lage zumindest für die Gesundheitsämter etwas entspannt, denn die Zahl der Kontakte hat sich dadurch verringert". Die Nachverfolgung von Kontakten sei dadurch wieder einfacher geworden.

Krankenhausgesellschaft sieht Belastungsgrad teils überschritten

Trotz zuletzt sinkender Covid-19-Belegungen auf Intensivstationen hat die Deutsche Krankenhausgesellschaft vor einer Überlastung des Systems gewarnt. "Mit circa 6.000 intensivbehandlungsbedürftigen Patienten, deren Versorgung deutlich höhere Personalressourcen bündelt, ist ein hoher Belastungsgrad im System insgesamt erreicht, in vielen Kliniken vor Ort zum Teil bereits überschritten", sagte Hauptgeschäftsführer Georg Braun der "Rheinischen Post" (Dienstag). Schon das Regelkrankheitsgeschehen, wie Infarkte, Unfälle und Operationen, binde in größerem Ausmaß intensivmedizinische Kapazitäten.

Um die Leistungsfähigkeit der medizinischen Versorgung in Zeiten der Corona-Pandemie zu sichern, seien Lockdown-Maßnahmen und Begegnungsbegrenzungen auf jeden Fall notwendig. Am 3. Januar war laut Daten der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) das bisherige Hoch mit 5.762 Corona-Intensivpatienten erreicht worden, seitdem wurden jeden Tag wieder Betten frei, insgesamt rund 500 Stück. Einen solchen Rückgang hatte es seit Abklingen der ersten Welle im Frühjahr 2020 nicht mehr gegeben.

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