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corona_zahlen_07-04-2021

Inzidenz bleibt in Köln über 130

Köln | Die 7-Tage-Inzidenz für den Zeitraum 31. März bis 6. April für Köln liegt bei 136,5. 148 Corona-Neuinfektionen meldet das Robert Koch-Institut (RKI) für Köln am gestrigen Dienstag, 6. April. Zwei Menschen verstarben in Köln an oder mit Covid-19. 9.677 Corona-Neuinfektionen meldet das RKI für ganz Deutschland. Bei den Impfstoffen gibt es einen weiteren Rückschklag: Eine Großlieferung von Moderna soll ausfallen. Die wichtigsten Corona-Zahlen im Morgen-Update bei report-K.

Die Situation in Köln am Dienstag, 6. April

Die Zahl der Patient*innen mit einer Covid-19-Erkrankung in den Kölner Kliniken steigt auf 250 und in den Kölner Intensivstationen auf 91. Die Stadt Köln spricht von einer bedrohlichen Situation auf den Intensivstationen und sogar davon, dass bei weiter steigenden Inzidenzzahlen die Kliniken dies nicht mehr lange durchhalten werden können. Bei den Klinikzahlen gibt die Stadt nicht nur Personen mit Erstwohnsitz in Köln an.

Die am Montag verstorbenen drei Kölner*innen waren zudem jünger: Es waren eine 56-Jährige, ein 57-Jähriger und ein 41-Jähriger.

In 3.398 Fällen wiesen die Labore für infizierte Kölner*innen seit dem 20. Dezember 2020 Virusmutationen nach. Seit Ende Januar lässt die Stadt Köln alle positiven PCR-Tests auf Mutationen untersuchen. In 3.109 Fällen wurde die britische, in 270 Fällen die südafrikanische, in sieben Fällen die brasilianische und in 12 Fällen die mutierte Variante der britischen Mutante nachgewiesen.

Am gestrigen Dienstag, 6. April, machte die Stadt Köln wieder Angaben zu den Schulen, Kitas und Seniorenheimen. 316 Schüler*innen aus 154 Schulen und 78 Mitarbeiter*innen aus 61 Schulen sind derzeit infiziert. In 71 Kitas sind 90 Kinder infiziert und 66 Mitarbeiter*innen in 50 Kitas. In den Kölner Seniorenheimen sind in 73 Einrichtungen 70 Bewohner*innen positiv getestet und 69 Mitarbeiter*innen infiziert.

Das Kölner Impfzentrum wird jetzt erweitert, so dass täglich dort 7.000 Menschen geimpft werden können. Dabei zeigten sich die Hausärzte "unglücklich" darüber wenig Impfdosen erhalten zu haben. Zum Start der Corona-Impfungen in Hausarztpraxen hat der Chef des Hausärzteverbandes, Ulrich Weigeldt, Erwartungen an einen schnellen Impffortschritt gedämpft. Anfangs gebe es nur eine geringe Anzahl an Impfdosen, sagte Weigeldt am Dienstag im RBB-Inforadio. "Das ist etwas, worüber wir nicht ganz glücklich sind, dass wir zunächst im Schnitt ungefähr 20 Dosen pro Praxis bekommen pro Woche. Das ist ein bisschen wenig." Man habe in Pilotpraxen feststellen können, dass man in der Routine 60, 70 - auch um 100 - Patienten in der Woche gut impfen könne und da würde die Geschwindigkeit sicher nochmal hochgehen. Er rechne allerdings damit, dass die Hausarztpraxen zeitnah deutlich mehr Impfdosen bekommen, so Weigeldt.

Bei Biontech sei die Produktion noch einmal hochgefahren worden. Wenn die Impfkampagne bei den Hausärzten voll angelaufen ist, könnten die Impfzentren aus Sicht des Hausärztechefs bald überflüssig sein. "Ich glaube, dass die Menschen entscheiden müssen, wo sie geimpft werden wollen und man sollte da eben die etablierten und vernünftigen Strukturen nutzen, zumal das ja wahrscheinlich auch länger geht. Man muss ja davon ausgehen, dass wir diese Impfung länger durchführen, dass Auffrischimpfungen durchgeführt werden müssen. Wir sehen Mutationen, da kann es sein, dass wir einen angepassten Impfstoff haben müssen. Ich könnte mir vorstellen, dass es so ähnlich läuft, wie mit der Grippeschutzimpfung."

RKI meldet 9.677 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz sinkt auf 110,1

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Mittwochmorgen vorläufig 9.677 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 43 Prozent oder 7.374 Fälle weniger als am Mittwochmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz sank laut RKI-Angaben von gestern 123,0 auf heute 110,1 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Für die nächsten Tage werden Nachmeldungen erwartet, da an Ostern manche Gesundheitsämter nur reduziert arbeiteten, andererseits wurden über die Feiertage womöglich weniger Tests gemacht. Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 218.500 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 7.800 mehr als vor einer Woche. Außerdem meldete das RKI nun 298 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus.

Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 1.059 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 151 Todesfällen pro Tag (Vortag: 144). Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle binnen 24 Stunden auf 77.401. Insgesamt wurden bislang 2,91 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.

Bericht: Großlieferung von Moderna geplatzt

Für die Impfkampagne in Deutschland gibt es offenbar einen weiteren Rückschlag: Ende April falle eine große Lieferung von mehreren Hunderttausend Impfdosen der Firma Moderna aus, berichtet das Portal "Business Insider" unter Berufung auf Regierungskreise. Laut einer Übersicht des Bundesgesundheitsministeriums wurden für die 17. Kalenderwoche (26. April bis 2. Mai) konkret zwischen 627.600 und 878.400 Dosen des Unternehmens erwartet. Doch daraus wird es nun offenbar nichts.

Für die Impfkampagne in Deutschland hat der Ausfall womöglich gravierende Folgen: Da auch Astrazeneca kurzfristig weniger liefert als gedacht, muss die Lücke mit Biontech gestopft werden. Doch die Produktion des deutschen Herstellers läuft bereits auf Hochtouren. "Da wir kaum Reserven haben, zugleich aber Dutzende Impftermine bereits für die nächsten Wochen gebucht sind, kommen wir in Schwierigkeiten", sagte ein Regierungsvertreter "Business Insider". Der Grund für den Lieferausfall war zunächst noch unklar.

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