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Mehrere tausend Menschen demonstrierten auf der Deutzer Werft gegen Rassismus in den USA

Köln | Eine Privatperson hat eine Demonstration unter dem Motto "Friedliche Kundgebung gegen Rassismus" auf der Deutzer Werft angemeldet. Erwartet wurden 500 Menschen, gekommen sind Tausende.

8:46 Minuten schwiegen die Menschen auf der Kölner Demonstration, genau so lange, wie der amerikanische Polizist, der mittlerweile aus dem Dienst entlassen wurde und des Mordes an George Floyd angeklagt ist auf dessen Hals kniete. Und obwohl Floyd immer wieder rief "I can´t breathe", ließ der Polizist nicht von ihm ab. Erst als ein Sanitäter eingriff. Da war es aber eigentlich schon zu spät, denn Floyd verstarb kurz darauf in einem Krankenwagen.

Die Kölner Polizei spricht von einem friedlichen Verlauf und dass ein Großteil der Demonstrantinnen und Demonstranten eine Mund-Nase-Bedeckung trug. Die Versammlung war gegen 16:30 Uhr beendet.

Spahn mahnt Mindestabstand bei Anti-Rassismus-Demos an

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat sich für ein Engagement gegen Rassismus ausgesprochen, aber dabei auch die Einhaltung der Hygienevorschriften angemahnt. "Der Kampf gegen Rassismus braucht unser gemeinsames Engagement. Jeden Tag", schrieb Spahn am Samstagabend auf Twitter.
"Doch dicht gedrängte Menschenmengen mitten in der Pandemie besorgen mich", so der CDU-Politiker. Auch bei wichtigen Anliegen gelte: Abstand halten, Alltagsmaske tragen, aufeinander acht geben. "Um uns und andere zu schützen", schrieb der Minister.

Die Proteste gegen rassistische Polizeigewalt nach dem gewaltsamen Tod von George Floyd in den USA hatten auch außerhalb der Vereinigten Staaten Debatten über Rassismus losgetreten. Auch in Deutschland sind an diesem Wochenende landesweit Anti-Rassismus-Demonstrationen geplant.

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