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Stadt lässt Obdachlose aus Gebäude an der Bonner Straße räumen

Köln | Auf dem Gelände des Kölner Großmarktes ist ein Gebäude besetzt. (report-K berichtete >). Heute teilte die Stadt Köln nach einer Anfrage dieser Internetzeitung in einer Pressemitteilung mit, dass sie das Gebäude räumen lassen wird, nachdem 15 Personen die Frist das Haus zu verlassen verstreichen ließen.

Die Liegenschaftsverwaltung der Stadt Köln besichtigte gemeinsam mit der Kölner Polizei das Gebäude bereits am Freitag. Die Polizei Köln stellte dabei die Personalien von 15 Personen fest. Neben Obdachlosen, seien Menschen angetroffen worden, die so die Stadt Köln „polizeibekannt“ seien. Die Polizei sprach am Wochenende von „polnischen Wanderarbeitern“.

Die Stadt forderte die heute angetroffenen Menschen auf, das Gebäude zu verlassen. Da diese sich weigerten, werde nun geräumt. Dazu wird die Kölner Polizei aufgefordert. Die Stadt gibt als Grund an, dass in dem Gebäude „schwarzer Schimmel“ festgestellt worden sei. Davon soll es 40 Arten geben. Um welche es sich handelt, sagt die Stadt Köln nicht. Schwarzer Schimmel, wie Schimmel generell bedeuten für den Menschen besonders dann eine Gefahr, wenn dieser über die Nahrung direkt aufgenommen wird. Bei nicht direktem Kontakt ist der „Schwarze Schimmel“ wie andere Schimmelarten keine direkte Gefahr für die Gesundheit je nach Art, allerdings können Menschen allergische Reaktionen zeigen. Wichtig ist allerdings die Dichte der Sporenbildung. Bei geringer Belastung sind die Gefahren für die Gesundheit geringer. Bei hohen Konzentrationen können Beschwerden auftreten, wie ugenbrennen, Kopf- und Gelenkschmerzen über Schleimhautentzündungen und Atemprobleme bis hin zu Magen-Darm-Beschwerden. Schimmel steht im Verdacht Allergien und Neurodermitis auszulösen. Der Parasit "Schwarzer Schimmel" kann aber auch entfernt werden.

Es gibt allerdings neben mehreren anderen eine Schwarzschimmel-Art die „Alternaria Alternata“, die besonders giftig ist. Diese Art gibt ein Mykotoxin an seine Umgebung ab. Bei sensibilisierten Menschen führt dies zu körperlichen Reaktionen, wie etwa Atemnot und ähnliches. Die Stadt Köln teilt schriftlich mit: „Der Verwaltung liegt ein Schadstoff- und Entsorgungskonzept für das Gebäude vor, nachdem bekannt ist, dass im Gebäude so genannter „schwarzer Schimmel“ vorhanden ist. Dies bedeutet, dass bei einem Aufenthalt in den Räumen eine Gesundheitsgefahr besteht. Daher kann die Liegenschaftsverwaltung die Räumlichkeiten auch nicht für einen vorübergehenden Aufenthalt für Obdachlose zur Verfügung stellen.“ Ob es sich um die Art „Alternaria Alternata“ handelt schreibt die Stadt nicht.

Das Angebot der Stadt an die Menschen

Die Stadt will eine Einzelfallprüfung durch das Amt für Wohnungswesen anbieten. Zudem kann jeder einzelne der Personen ein Angebot zur Unterbringung in einem einfachen Hotel erhalten, wo sich jeder alleine den ganzen Tag aufhalten kann. Eine Gruppenunterbringung sei nicht möglich, so die Stadt.

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