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Aufkleber zeigen:Die Busse der KVB werden ab jetzt Videoüberwacht.

KVB: Ab jetzt auch Videoüberwachung in Bussen

Köln | aktualisiert | 48 Übergriffe auf Busfahrer gab es alleine 2013 – „Von Spucken bis hin zu tätlichen Angriffen war alles dabei,“ so der Vorstandsvorsitzende der Kölner Verkehrs- Betriebe (KVB) Jürgen Fenske. Aus diesem Grund, vor allem aber um die Sicherheit der Fahrgäste zu verbessern, gibt es ab sofort Videoüberwachung in sämtlichen Bussen im Kölner Stadtgebiet.

Sowohl die KVB-Busse als auch die 40 Busse der Subunternehmer sind mit jeweils drei, beziehungsweise vier Kameras bei Schwenkbussen, ausgestattet Somit wird ab jetzt  das gesamte Geschehen im Bus, bis auf die Fahrerkabine, aufgezeichnet und für 48 Stunden gespeichert.

Danach wird das Material, so will es das Datenschutzgesetz, automatisch überschrieben. Kommt es zu einem Vorfall, den der Busfahrer als besonders schwerwiegend empfindet, kann er das Material per Notrufknopf für sieben Tage speichern. Dennoch rät die KVB, Übergriffe möglichst schnell der Polizei zu melden, damit im konkreten Fall die Aufzeichnungen nicht bereits überschrieben sind.

Rund 693 Mal hat die Polizei allein im vergangenen Jahr auf Videomaterial der KVB aus Stadtbahnen und U-Bahn Haltestellen zurückgegriffen. Werden Fahndungsfotos aus dem Material in den Medien veröffentlicht ist die Aufklärungsrate sehr hoch, so die KVB. Zu einer Herausgabe des Materials kommt es nur, wenn die Polizei oder der Staatsanwalt dieses auf Grund eines konkreten Vorfalls einfordert und ein Rechtshilfegesuch einreicht.

KVB: Von präventiver Wirkung überzeugt

„Wir sind von der präventiven Wirkung der Videoüberwachung überzeugt,“ betonte Fenske. Neben der objektiven Sicherheit durch bessere Verfolgungsmöglichkeit der Täter solle auch das subjektive Sicherheitsempfinden der Fahrgäste verstärkt werden. Auch die Busfahrer selbst, so Fenske, hätten die neue Überwachung als positiv empfunden. Neben der Videoüberwachung gibt es aber weiterhin die persönliche Präsenz von Sicherheitspersonal sowie Fahrausweisprüfern und Servicekräften.

650.000 Euro hat das Nachrüsten der 300 Busse gekostet. Von außen ist die neue Videoüberwachung mit einem Aufkleber kenntlich gemacht. Die Busse haben somit mit den Stadtbahnen gleichgezogen. Hier, sowie in den U-Bahn Stationen, wird seit 1998 videoüberwacht.

Kölner Piraten: "Nutzlose Überwachungsinfrastruktur"

Als Gegenstimme zu der Videoüberwachungn in Bussen fordert die Piratenpartei den sofortigen Stopp der Videokameras. Es wäre sinnvoller gewesen, so die Piraten, das Geld für die Finanzierung der Kameras in die Aufstockung des Personals vor Ort zu investieren, die in gefährliche Situationen helfen könnten. Außerdem appelliert die Piratenpartei an die Vernunft der Kölner Verkehrsbetriebe und fordert, von dieser „nutzlosen Überwachungsinfrastruktur“ abzusehen. Es nütze dem Opfer nichts, seinen Überfall auf Video anzusehen, wenn der Täter schon über alle Berge sei, so der Vorsitzende der Kölner Piraten, Thomas Hegenbarth.

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