Kultur Bühne

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Nur virtuell, und doch ein Star. Hatsune Miku kommt nach Köln.  Bild: KEI Crypton Future Media, Inc.

Virtuelle Pop-Ikone kommt in die Lanxess Arena

Köln | Sie ist eigentlich ein Hologramm, das in einem aufwändigen, technischen Verfahren auf die Bühne projiziert wird. Mit Unterstützung einer Live-Band wird die erste rein virtuelle Pop-Ikone eines von drei Europa-Konzerten geben. Der Vorverkauf hat bereits begonnen.

Hatsune Miku, so der Name der aus Japan stammenden virtuellen Künstlerin, wird am 4. Dezember dieses Jahres ihr erstes und einziges Konzert in Deutschland geben. Insgesamt kommt die Pop-Ikone für drei Konzerte nach Europa. Neben Köln wird sie sich auch in London und Paris ihren Fans zeigen, wie die Veranstalter am heutigen Mittwoch bekannt gaben.

Das Konzert ist ein in Deutschland noch nie dagewesenes Live-Erlebnis mit hohem technischen Aufwand. Weil es die Manga-Fans anspricht und interaktiv angelegt ist, hat es zudem Convention-Charakter. Zusammen mit einer Live-Band performt Hatsune Miku eine Hit-Auswahl aus mehr als 500.000 Songs. Dazu gibt es weitreichende Fanaktionen rund um HATSUNE und den Manga-Kult. Auch die Fans werden dabei miteinbezogen – durch Choreografien, Kunst und selbstkomponierte Songs.

Legendäre Auftritt in Asien und Amerika

In der Vergangenheit hatte Hatsune Miku neben zahlreichen Auftritten in Japan und einer umjubelten China-Tournee bereits atemberaubende Konzerte, etwa in den Metropolen Los Angeles, New York, Jakarta, und Shanghai. Auch im Westen wird sie immer bekannter. Sie trat unter anderem bereits bei David Letterman und im Vorprogramm von Lady Gaga auf, Pharell Williams hat einen Remix aus einem ihrer Songs produziert. Im Sommer 2018 folgt eine Tournee durch Nordamerika und Mexiko

Hatsune Miku ist eine am Computer entworfene virtuelle Figur des Mangaka-Illustrators KEI. Er hat sie 2007 für Crypton Future Media entworfen – eigentlich als Maskottchen der gleichnamigen Software. Schließlich entwickelte Crypton zur Figur noch eine künstliche Gesangsstimme, die auf einem Software-Synthesizer aufbaut. Durch diese Technik tauchte sie zunächst in von Fans erstellten Musikvideos auf und wurde zunehmend populär. Im Jahr 2008 wurde sie schließlich zur synthetischen Pop-Ikone und erhielt den japanischen Literaturpreis für Science-Fiction „Seiun“.

Die meisten der mehr als 500.000 Songs wurden von ihrer wachsenden Fangemeinde komponiert. Das ist eigentlich auch gar nicht so schwer. Die Fans geben etwa Liedtext und Melodie in das Computerprogramm ein, und heraus kommt ein von ihr gesungenes Lied. Ihre Stimme orientiert sich an der in Japan beliebten Synchronsprecherin Fujita Saki. Neben Japanisch, kann man die Pop-Ikone auch auf Englisch singen lassen und dem Genre sind bei den Kompositionen keine Grenzen gesetzt, zumal sie schneller und höher singen als ein Mensch.

Karten dazu gibt es unter: www.bb-promotion.com

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