Kultur Bühne

27062018_HatsuneMiku_KEI_CryptonFutureMediaINC

Nur virtuell, und doch ein Star. Hatsune Miku kommt nach Köln.  Bild: KEI Crypton Future Media, Inc.

Virtuelle Pop-Ikone kommt in die Lanxess Arena

Köln | Sie ist eigentlich ein Hologramm, das in einem aufwändigen, technischen Verfahren auf die Bühne projiziert wird. Mit Unterstützung einer Live-Band wird die erste rein virtuelle Pop-Ikone eines von drei Europa-Konzerten geben. Der Vorverkauf hat bereits begonnen.

Hatsune Miku, so der Name der aus Japan stammenden virtuellen Künstlerin, wird am 4. Dezember dieses Jahres ihr erstes und einziges Konzert in Deutschland geben. Insgesamt kommt die Pop-Ikone für drei Konzerte nach Europa. Neben Köln wird sie sich auch in London und Paris ihren Fans zeigen, wie die Veranstalter am heutigen Mittwoch bekannt gaben.

Das Konzert ist ein in Deutschland noch nie dagewesenes Live-Erlebnis mit hohem technischen Aufwand. Weil es die Manga-Fans anspricht und interaktiv angelegt ist, hat es zudem Convention-Charakter. Zusammen mit einer Live-Band performt Hatsune Miku eine Hit-Auswahl aus mehr als 500.000 Songs. Dazu gibt es weitreichende Fanaktionen rund um HATSUNE und den Manga-Kult. Auch die Fans werden dabei miteinbezogen – durch Choreografien, Kunst und selbstkomponierte Songs.

Legendäre Auftritt in Asien und Amerika

In der Vergangenheit hatte Hatsune Miku neben zahlreichen Auftritten in Japan und einer umjubelten China-Tournee bereits atemberaubende Konzerte, etwa in den Metropolen Los Angeles, New York, Jakarta, und Shanghai. Auch im Westen wird sie immer bekannter. Sie trat unter anderem bereits bei David Letterman und im Vorprogramm von Lady Gaga auf, Pharell Williams hat einen Remix aus einem ihrer Songs produziert. Im Sommer 2018 folgt eine Tournee durch Nordamerika und Mexiko

Hatsune Miku ist eine am Computer entworfene virtuelle Figur des Mangaka-Illustrators KEI. Er hat sie 2007 für Crypton Future Media entworfen – eigentlich als Maskottchen der gleichnamigen Software. Schließlich entwickelte Crypton zur Figur noch eine künstliche Gesangsstimme, die auf einem Software-Synthesizer aufbaut. Durch diese Technik tauchte sie zunächst in von Fans erstellten Musikvideos auf und wurde zunehmend populär. Im Jahr 2008 wurde sie schließlich zur synthetischen Pop-Ikone und erhielt den japanischen Literaturpreis für Science-Fiction „Seiun“.

Die meisten der mehr als 500.000 Songs wurden von ihrer wachsenden Fangemeinde komponiert. Das ist eigentlich auch gar nicht so schwer. Die Fans geben etwa Liedtext und Melodie in das Computerprogramm ein, und heraus kommt ein von ihr gesungenes Lied. Ihre Stimme orientiert sich an der in Japan beliebten Synchronsprecherin Fujita Saki. Neben Japanisch, kann man die Pop-Ikone auch auf Englisch singen lassen und dem Genre sind bei den Kompositionen keine Grenzen gesetzt, zumal sie schneller und höher singen als ein Mensch.

Karten dazu gibt es unter: www.bb-promotion.com

Zurück zur Rubrik Bühne

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Bühne

Köln | Am kommenden Freitag ist Peter Vollmer mit dem zweiten Teil seines Programms „Frauen verblühen, Männer verduften“ im Kölner Senftöpfchen zu Gast. Mit dem Kabarettisten, der seine Anfänge in der Freiburger Kabarettszene nahm, sprach Andi Goral über Männerkabarett und ob dies nicht voll neben der Quote sei? Nein sagt Kabarettist Vollmer, denn bei ihm sind regelmäßig mehr Frauen als Männer in der Vorstellung.

schauspiel_ehu_18032019

Köln | Zwei Brüder begehren gegen väterliche Autorität auf. Als Räuberhauptmann versucht’s der eine, durch familiäre Intrige der andere. Friedrich Schillers Klassiker „Die Räuber“ war und Folterinstrument im Deutschunterricht, auf der Bühne arbeiteten sich immer wieder Regisseure an einer zeitgemäßen Interpretation ab. Ersan Mondtags aktuelle Inszenierung im Schauspiel lässt derlei vermissen.

herero-nama_schauspiel_12032019

Köln | Überfällige Nachhilfe in Sachen deutscher Geschichte bietet das Schauspiel mit „Herero_Nama – A History of Violence“. Verhandelt wird der Mord deutscher Kolonialtruppen zu Beginn des 20. Jahrhunderts im damaligen Deutsch-Südwest-Afrika, heute Namibia. Fast 100.000 Herero und Nama wurden Opfer des Genozids.

icons_sm_12092015w

(ruht aktuell)     |     Twitter     |     RSS

Kölner Karneval

karneval_Koeln_20012019

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

KARNEVAL NACHRICHTEN

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >

Kölner Karneval

karneval_Koeln_20012019

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >