Panorama Welt Nachrichten

minneapolis_pixabay_01062020

Die Skyline von Minneapolis

Proteste in den USA reißen nicht ab

Washington | Die Proteste in den USA gegen Polizeigewalt reißen nicht ab. In zahlreichen Städten gingen Tausende Menschen in der sechsten Nacht in Folge auf die Straße, wobei es wieder an vielen Orten zu Ausschreitungen kam.

Unter anderem gab es in Washington, New York und Philadelphia Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei.

Fahrzeuge standen in Flammen. Zudem waren auf Fernsehbildern Plünderungen zu sehen. Laut eines Berichts des US-Nachrichtensenders CNN wurden in mehr als 40 Städten Ausgangssperren verhängt, mehr als 15 US-Bundesstaaten mobilisierten die Nationalgarde.

Auch direkt vor dem Weißen Haus versammelten sich Demonstranten, US-Präsident Donald Trump musste übereinstimmenden Medienberichten zufolge zwischenzeitlich in einen Bunker gebracht werden. Trump selbst macht vor allem linksradikale Gruppen für die aktuellen Ausschreitungen verantwortlich. Er kündigte an, die sogenannte "Antifa" als Terrororganisation einstufen zu wollen, ohne weitere Details zu nennen.

Zudem rief er die Gouverneure der US-Bundesstaaten zu einer härteren Gangart gegen die Protestler auf. Auslöser der aktuellen Protestwelle war der Tod eines Afroamerikaners bei einem Polizeieinsatz in Minneapolis am 25. Mai. Einer von insgesamt vier beteiligten Polizeibeamten hatte nach der Festnahme minutenlang auf dem Nacken des Mannes gekniet.

Das Opfer rief während des Vorgangs mehrfach "I can’t breathe!". Später wurde sein Tod bekannt gegeben. Passanten hatten den Verlauf des Einsatzes gefilmt. Der Tatverdächtige wurde nach dem Vorfall aus dem Polizeidienst entlassen und später festgenommen. Er wurde wegen Mordes angeklagt.

Zurück zur Rubrik Welt Nachrichten

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Welt Nachrichten

Istanbul | Der deutsche Menschenrechtler Peter Steudtner ist von einem türkischen Gericht von Terrorvorwürfen freigesprochen worden. Das entschied das Gericht am Freitag. Auch der schwedische Menschenrechtler Ali Gharavi wurde freigesprochen.

Reading | Nach einem tödlichen Messerangriff im Stadtzentrum der britischen Stadt Reading am Samstagabend gehen die Behörden von einem terroristischen Hintergrund aus. Das teilte die Polizei am Sonntag mit. Anti-Terror-Ermittlungen wurden demnach eingeleitet.

Peking | China hat nach einem neuen Ausbruch an Corona-Infektionen wieder regional strenge Maßnahmen ergriffen. Am Donnerstag hatten die Behörden in Peking nach offiziellen Angaben erstmals seit zwei Monaten wieder einen Corona-Infektionsfall festgestellt, am Freitag folgten weitere positive Tests. Der jüngste Ausbruch sei dem Großmarkt Xinfadi in der chinesischen Hauptstadt zuzuordnen, der ebenso wie elf kleine Stadtteile, ein Fernbus-Terminal und neun Kindergärten und Grundschulen in unmittelbarer Nähe geschlossen wurde, berichtete die staatliche chinesische Tageszeitung "China Daily".

KOMMUNALWAHL 2020

wahlbox

Report-K berichtet intensiv über die Kommunalwahl am 13. September 2020. Hier finden Sie alle Informationen rund um die Kommunalwahl, Interviews mit Kandidatinnen und Kandidaten. 2020 wählt Köln einen neuen Rat, 9 Bezirksvertretungen, den Integrationsrat und eine oder einen Oberbürgermeisterin oder Oberbürgermeister. Hier finden Sie alle Infos zur Kommunalwahl 2020 in NRW >

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

Kölner Karneval

3_g_10012020klein

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >