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"Fridays for Future" für Ende der "Symbolpolitik"

Berlin | Zum Weltklimatag rufen die Klimaaktivisten von "Fridays for Future" (FFF) zu einem globalen Klimastreik auf und kritisieren eine Symbolpolitik in Sachen Klimaschutz. "Jetzt nicht zu handeln bedeutet Rückschritt. Der Wettlauf mit der Zeit hat vor Jahren begonnen und den Start hat unsere Regierung erfolgreich verpasst", schreiben die FFF-Sprecher Quang Anh Paasch, Annika Rittmann, Dalila Nouame, Christina Schliesky, Asuka Kähler und Fabia Klein in einem Gastbeitrag für das Nachrichtenportal Watson.

"Es macht uns wütend, dass wir heute noch immer ein und dieselbe lächerliche Symbolpolitik an den Tag legen wie schon vor 20 Jahren." Klimaschutz und Energiewende seien Themen, die weltweit gemeinsam angegangen werden müssten. "Wir müssen uns jetzt im Klaren sein, dass eine Energiewende nur dann wirkungsvoll ist, wenn wir alle gemeinsam an einem Strang ziehen, intersektional und international an Lösungen arbeiten – und zwar schnell."

Gleichzeitig müssten Arbeitnehmer, deren Arbeitsplätze durch die Energiewende gefährdet sind, unterstützt werden. "Die ökologische Krise und das Dilemma um die Arbeitsplätze dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden, wie es die Politik gerne tut", kritisieren die Aktivisten. "Es muss eine gemeinsame Lösung gefunden werden, die beide Probleme gleichermaßen behandelt."

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