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Nahles weist Vorwürfe an SPD wegen Rosa-Luxemburg-Mords zurück

Berlin | Die SPD lehnt es ab, die Verantwortung für die Ermordung der KPD-Mitbegründerin Rosa Luxemburg 1919 zu übernehmen: Eine entsprechende Aufforderung des Luxemburg-Forschers Klaus Gietinger und anderer linker Intellektueller weist SPD-Parteichefin Andrea Nahles zurück.

Noch im November hätte sie dagegen in einer Rede in Berlin erklärt, es sei "wahrscheinlich ", dass der SPD-Politiker und NS-Widerstandskämpfer Gustav Noske (1868 bis 1946) bei dem Verbrechen "seine Hände im Spiel hatte", berichtet der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe. Luxemburg gilt als Märtyrerin der Novemberrevolution von 1918; Linkspartei und die SPD reklamieren ihr Erbe für sich.

Der Sozialdemokrat Noske war 1919 Mitglied der Revolutionsregierung, zuständig für Militär. Als Kommunisten die Wahlen zur Nationalversammlung verhindern und eine Diktatur errichten wollten, ließ er den Aufstand niederschlagen und rechte Freikorps nach Berlin kommen. Angehörigen dieser Einheiten fielen Luxemburg sowie deren Genosse Karl Liebknecht zum Opfer.

Laut Nahles gebe es jedoch keine "endgültigen Beweise" für eine Verwicklung Noskes, berichtet das Nachrichtenmagazin weiter. Der rechtsradikale Generalstabsoffizier Waldemar Pabst (1880 bis 1970) hat nach eigener Aussage den Mordbefehl erteilt. Jahrzehnte nach der Tat behauptete er, Noske habe ihn am Telefon indirekt zu dieser aufgefordert.

Ob dies zutrifft, ist unter Historikern umstritten.

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