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FDP fordert Konzept namens „Luisa" für Köln

Köln | Die FDP Köln fordert ein Angebot für Frauen und Mädchen, die sich in Clubs, Kneipen oder Diskotheken bedrängt oder belästigt fühlen und unkomplizierte, schnelle Hilfe benötigen. Das teilen Bettina Houben, Landesvorsitzende der Liberalen Frauen, und Dr. Annette Wittmütz, Stellvertretende Vorsitzende der FDP-Köln und Mitglied des Rechtsausschusses des Rates, heute mit. In der Sitzung des Ausschusses für Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen am kommenden Montag wolle die FDP eine Anfrage stellen, in der nach entsprechenden Planungen innerhalb der Stadt Köln und deren zeitlichen Umsetzung gefragt wird.

Konzept  „Luisa"

In Münster wurde vom dortigen Frauennotruf 2016 ein Konzept namens „Luisa" entwickelt, erklärt die Kölner FDP: Mit der Frage „Ist Luisa hier?“ können sich Frauen an das Personal in der Gastronomie wenden und bekommen unmittelbar Hilfe, etwa indem ein Taxi oder Freunde beziehungsweise Freundinnen gerufen werden, durch Begleitung in einen sicheren Bereich, aus dem Lokal heraus, etc.

Das Personal sei entsprechend geschult, so dass es in der Lage ist, schnell und diskret Hilfe zu leisten. Durch den dortigen großen Zuspruch sei das Konzept bereits auch von vielen anderen Kommunen in und außerhalb NRWs übernommen worden, so die FDP. „Ein derart niedrigschwelliges Angebot ist sehr gut geeignet, auch tatsächlich angenommen zu werden, da es ohne formale Hürden und in Anonymität in Anspruch genommen werden kann. Insbesondere im Kontext der aktuellen Diskussion um alltägliche Belästigungen von Frauen verbaler oder körperlicher Art ist eine solche Einrichtung zeitnah auch in Köln zur Verfügung zu stellen", erklären Houben und Dr. Wittmütz.

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