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Lauterbach beklagt Morddrohungen im Netz

Berlin | SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach hat sich erschüttert über Hass und Morddrohungen gegen ihn und andere Politiker und Wissenschaftler geäußert. "Hier beobachte ich eine Radikalisierung im Netz, die über das hinausgeht, was wir zu früheren Zeiten wahrgenommen haben", sagte er dem Nachrichtenportal Watson. "Aus meiner Sicht ist das eine nicht ganz kleine Gruppe von Menschen, die beseelt sind von Niedertracht, Unterstellungen, Hass und Gewaltfantasien."

Denen fehle jede Hemmung. "Es ist bestürzend zu wissen, dass es diese Menschen gibt, denen es an jeder positiven Charaktereigenschaft und Würde fehlt. Die mich und andere Politiker und Wissenschaftler bedrohen, beleidigen und zu Gewalt aufrufen."

Der SPD-Politiker, der nach eigenen Aussagen seit Monaten das Ziel von Cybermobbing mit Gewaltandrohungen gegen ihn und seine Familie ist, sagte allerdings auch, dass es sich bei den Angreifern nur um eine Minderheit handle. "Ich bekomme momentan sehr viel Zuspruch von den Bürgern. Die meisten Bürger sind vernünftig und liebenswürdig", sagte der Mediziner.

Es sei wirklich beeindruckend, wie viele gewissenhafte, seriöse und uneigennützige Menschen es gibt, denen es nicht nur um den eigenen Schutz gehe. "Es darf nicht der falsche Eindruck entstehen, dass im Netz nur gemobbt wird. Ich bin gerne online, ich bin froh, dass es eine so große Gemeinde gibt, die Anteil an meiner Arbeit und an der Bundesregierung nimmt."

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