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Antonio Guterres neuer Generalsekretär der Vereinten Nationen

New York | Antonio Guterres ist neuer Generalsekretär der Vereinten Nationen. Mit dem Jahreswechsel trat der 67-Jährige die Nachfolge von Ban Ki-moon an, der nach zwei Dienstperioden aus dem Amt schied. Guterres, der von 2005 bis 2015 Hochkommissar für Flüchtlinge war, hatte bereits vor zwei Wochen seinen Amtseid abgelegt.

Am Neujahrstag appellierte der neue Generalsekretär an die Welt, "den Frieden an erste Stelle zu setzen". "Lassen Sie uns 2017 zu dem Jahr machen, in dem wir alle - Bürgerinnen, Regierungen, Führungskräfte - uns bemühen, unsere Differenzen zu überwinden", so Guterres weiter. Er wandte sich gegen Krieg und Vertreibung: "Alle verlieren. Billionen von Dollar werden ausgegeben, um Gesellschaften und Wirtschaften zu zerstören, ein Kreislauf von Misstrauen und Furcht wird geschürt, der mehrere Generationen überdauern kann." Am Dienstag nimmt Guterres offiziell die Amtsgeschäfte auf.

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Brüssel | Die EU-Staaten schicken nur einen Bruchteil der Flüchtlinge in die Türkei zurück, die nach dem sogenannten "Flüchtlings-Deal" mit Ankara eigentlich vereinbart waren - wenngleich die Zahlen insgesamt auf niedrigem Niveau sind. Die "Bild" berichtet in ihrer Dienstagausgabe unter Berufung auf neue Zahlen der EU-Kommission, dass seit Inkrafttreten der Vereinbarung mit Ankara am 20. März 2016 insgesamt 1.210 Migranten, die über die Türkei auf die griechischen Inseln gelangt sind, wieder in die Türkei zurückgeschickt wurden. Im gleichen Zeitraum haben die EU-Staaten aber 6.254 Syrer aus der Türkei auf bisher 15 EU-Länder verteilt.

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Washington | Der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten hat eine begrenzte Variante des Einreiseverbots für Menschen aus bestimmten mehrheitlich islamischen Ländern nun doch erlaubt. Der Fall soll zudem im Oktober vor Gericht neu verhandelt werden, wurde am Montag mitgeteilt. Das Einreiseverbot dürfe aber nicht für Personen gelten, die beispielsweise eine familiäre oder berufliche Beziehung in die USA glaubhaft machen könnten.

London | Die britischen Konservativen haben sich mit der nordirischen Democratic Unionist Party (DUP) auf eine Minderheitsregierung geeinigt. Die Spitzen der beiden Parteien unterzeichneten am Montag eine entsprechende Vereinbarung, berichtet der Sender BBC. Die Verhandlungen über die Minderheitsregierung hatten bereits vor gut zwei Wochen begonnen.

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