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Trump und Putin wollen Beziehungen verbessern

Helsinki | aktualisiert | Die Präsidenten der USA und Russlands, Trump und Putin, wollen die Beziehungen ihrer Länder verbessern. "Der kalte Krieg ist vorbei", sagte Putin am Montag nach einem gemeinsamen Treffen in Helsinki. Die Welt stünde nun vor neuen Herausforderungen, die man nur gemeinsam bewältigen könne, so der russische Präsident.

Als Beispiele nannte Putin den internationalen Terrorismus und Umweltprobleme. Erneut wies er Vorwürfe zurück, dass Russland sich in den US-Wahlkampf eingemischt haben soll. Trump sagte, Frieden habe für ihn oberste Priorität.

Die Sicherheitsbehörden beider Länder sollten zudem künftig einen engeren Austausch pflegen, um die "Geißel des radikalen Islamismus" zu bekämpfen, sagte der US-Präsident. Im Zuge der Gaslieferungen nach Europa sei Russland ein Konkurrent der USA - dies sei jedoch als Kompliment zu verstehen, so Trump.

Mützenich: Trump-Putin-Gipfel löst keine internationale Krise

SPD-Fraktionsvize Rolf Mützenich sieht bei dem Treffen von Wladimir Putin und Donald Trump in Helsinki keine substanziellen Ergebnisse. "Die finnische Hauptstadt Helsinki stand bisher für internationale Verträge, akzeptierte Regeln und überprüfbare Abrüstung. Gestern wurde diese gute Tradition leider durchbrochen", sagte der Außenpolitiker der "Heilbronner Stimme" (Mittwochsausgabe).

"Das Treffen zwischen Trump und Putin hat für die internationalen Krisenherde keine substanziellen Ergebnisse gebracht. Das aber wäre Aufgabe von zwei bedeutenden Ländern", so Mützenich weiter. Weder zu Syrien noch zu Iran werde es ein gemeinsames Vorgehen geben.

Stattdessen habe es "bizarre Erklärungen zur Einmischung Russlands in den US-Wahlkampf" gegeben. Wieder habe die Show im Vordergrund gestanden. "Einmal mehr zeigt sich, dass der US-Präsident sich mit Autokraten um einiges besser versteht als mit seinen Bündnispartnern", so Mützenich.

Es bleibe zu hoffen, dass die von Russland in Aussicht gestellten Vorschläge zur nuklearen Rüstungskontrolle Substanz haben. "Für die Welt wäre dann zumindest in diesem Bereich ein klein bisschen Hoffnung", so der SPD-Politiker.

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