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US-Arbeitsminister Acosta: Wir halten Kurs trotz politischer Krise

Bad Neuenahr | Die wirtschaftspolitische Agenda von US-Präsident Donald Trump soll trotz der aktuellen politischen Krise umgesetzt werden: "Ich sehe keine Skepsis an den Finanzmärkten in Bezug auf unsere Regierung", sagte US-Arbeitsminister Alexander Acosta dem "Handelsblatt" und kündigte an, dass es bei den geplanten Steuersenkungen und dem Abbau von Bürokratie bleiben solle. Der gute wirtschaftliche Trend habe sich nicht gedreht. Acosta widersprach dem Eindruck, dass Trump versuche, Arbeitsplätze in den USA mit protektionistischen Maßnahmen zu schützen.

"Immer, wenn Länder mit unterschiedlicher Wirtschaftspolitik, unterschiedlichen Steuersystemen und verschiedenen Regeln Handel treiben, muss man gewährleisten, dass es fair zugeht. Das ist kein Protektionismus", betonte der US-Politiker, der in Bad Neuenahr an einem Treffen der Arbeitsminister aus den 20 führenden Industrie- und Schwellenländern (G20) teilnimmt. Lobend äußerte sich Acosta über die deutsche Berufsausbildung: "Ich komme gerade aus München, wo ich mir bei BMW die Ausbildung angeschaut habe. Dort habe ich gesehen, dass eine umfassende Ausbildung über mehrere Jahre stattfindet. BMW bildet seine Mitarbeiter nach dem Bedarf des Unternehmens aus. So muss es sein. In den USA ist die Verbindung zwischen der Ausbildung und den Bedürfnissen der Firmen in einigen Branchen nicht eng genug.

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