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USA verbieten eigenen Bürgern Reisen nach Nordkorea

Washington | Die USA haben ihre Reisewarnung für Nordkorea verschärft und die Möglichkeit, als US-Bürger dorthin zu reisen, deutlich eingeschränkt. US-Pässe seien ab 1. September für Reisen nach oder durch Nordkorea nur noch mit einer Sondergenehmigung gültig, teilte das US-Außenministerium am Donnerstag mit. Solche Genehmigungen würden nur unter sehr seltenen Umständen erteilt, hieß es ergänzend weiter.

Erst wenige Minuten zuvor hatte US-Präsident Donald Trump im verbalen Schlagabtausch mit Nordkorea nachgelegt. "Things will happen to them like they never thought possible", sagte Trump vor Journalisten mit Bezug zu Nordkorea, sollte das Land die USA oder seine Alliierten angreifen. Seine Drohung vom Dienstag, wonach die USA mit "fire and fury" zuschlagen würden, sei offenbar nicht hart genug gewesen.

Nordkorea macht US-Börsen nervös - Weitere Kursverluste

Der verbale Schlagabtausch zwischen Nordkorea und den USA macht die Börsen weiterhin nervös. Zum Handelsende in New York wurde der Dow mit 21.844,01 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,93 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Noch stärker ließ der breiter gefasste S&P 500 nach, der kurz vor Handelsende mit rund 2.435 Punkten im Minus war (-1,42 Prozent).

Die Technologiebörse Nasdaq verbuchte im Nasdaq 100 sogar mit rund 5.790 Punkten einen Abschlag von über zwei Prozent. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Donnerstagabend etwas stärker. Ein Euro kostete 1,1772 US-Dollar (+0,11 Prozent).

Die Krisenwährung Gold konnte profitieren, am Abend wurden für eine Feinunze 1.285,92 US-Dollar gezahlt (+0,68 Prozent). Das entspricht einem Preis von 35,12 Euro pro Gramm.

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