Politik Nachrichten Politik Welt

Wegen Skripal: USA verhängen neue Sanktionen gegen Russland

Washington | Die USA verhängen neue Sanktionen gegen Russland. Grund sei der Fall Skripal, teilte das US-Außenministerium am Mittwoch mit. So sei es angeblich erwiesen, dass Russland versucht habe, den russischen Ex-Agenten und seine Tochter in Großbritannien zu töten.

"The United States... determined under the Chemical and Biological Weapons Control and Warfare Elimination Act of 1991(CBW Act) that the government of the Russian Federation has used chemical or biological weapons in violation of international law, or has used lethal chemical or biological weapons against its own nationals", sagte Außenamtssprecherin Heather Nauert. Die neuen Sanktionen sollen um den 22. August in Kraft treten. Der ehemalige russisch-britische Doppelagent Skripal und seine Tochter waren Anfang März in der englischen Stadt Salisbury Opfer eines Anschlags geworden.

Dies hatte eine internationale diplomatische Krise ausgelöst. Die britische Regierung warf Russland vor, für den Anschlag verantwortlich zu sein, handfeste Beweise blieb sie aber schuldig. Skripal, einst Oberst des sowjetischen und später russischen Militärnachrichtendienstes GRU, war zum britischen Geheimdienst übergelaufen und 2004 in Russland deswegen verhaftet worden.

2010 war er begnadigt und zusammen mit drei weiteren westlichen Spionen gegen zehn vom FBI verhaftete russische Spione ausgetauscht worden. Mittlerweile sind Skripal und seine Tochter außer Lebensgefahr.

Zurück zur Rubrik Politik Welt

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Politik Welt

EU_Brexit_13072018_Pixabay

Berlin | Angesichts eines möglichen Stimmungswandels in Großbritannien zu Gunsten eines Verbleibs des Landes in der EU halten Politiker aus CDU und FDP ein neues Referendum für angebracht.

suedkorea_2012_04_04

Seoul | Führende Vertreter Nord- und Südkoreas haben am Montag ein weiteres Treffen des südkoreanischen Präsidenten Moon Jae-in mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-un vereinbart.

Brüssel/Bukarest | Die Europäische Kommission hat die sozialliberale Regierung im EU-Land Rumänien aufgefordert, von der angestrebten Justizreform Abstand zu nehmen. Die zuständige EU-Justizkommissarin Vera Jourova sagte der "Welt": "Die Gesetzentwürfe der rumänischen Regierung gefährden in ihrer Gesamtheit die Unabhängigkeit der Richter und sie beschneiden die Kompetenzen der Staatsanwälte. Sie untergraben zudem das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Justiz."

icons_sm_12092015w

(ruht aktuell)     |     Twitter     |     RSS

KARNEVAL NACHRICHTEN