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Bildungsministerin gegen allgemeines Handyverbot an Schulen

Berlin | Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) hat sich gegen ein Handyverbot an Schulen nach französischem Vorbild ausgesprochen. "Was die Franzosen machen, ist ihre Entscheidung. Aber wir haben bei uns zuhause gute Erfahrungen mit dem differenzierten Umgang mit Handys gemacht", sagte Karliczek dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Donnerstagausgaben).

"Ganz zu Anfang gab es auch bei uns Handy-Ordnungen und -verbote. Aber der Umgang mit den Smartphones entwickelt sich", sagte die CDU-Politikerin. "Angesichts der vielen Möglichkeiten, die Handys bieten, wäre es falsch, sie nicht verantwortungsvoll zu nutzen. Warum soll ich noch ein Wörterbuch zur Hand nehmen, wenn ich eine Übersetzung mit dem Smartphone erledigen kann?", sagte Karliczek dem RND. "Im Übrigen nutzen Verbote oft wenig, sondern machen die Dinge nur interessanter. Sicher, ein paar Regeln braucht es und die Nutzung sollte nach pädagogischen Grundsätzen geschehen und darf nicht ablenken", so Karliczek.

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