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Schülerinnen und Schüler werden auch immer öfter Opfer durch Beleidigungen und Kritik in sozialen Netzwerken.

Mehr Straftaten an NRW-Schulen - Lehrergewerkschaften besorgt

Düsseldorf | Die großen NRW-Lehrergewerkschaften GEW und VBE haben sich besorgt über die steigende Zahl von Straftaten an den Schulen in NRW gezeigt und mehr Unterstützung aus der Politik angemahnt. "Gewalt an Schulen, auch gegenüber Lehrkräften, war lange ein Tabu-Thema", sagte VBE-Landeschef Stefan Behlau der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (Montagsausgabe). Die Zunahme der Straftaten mache deutlich, wie wichtig Vorbeugung sei.

"Es ist überfällig, dass die Politik Schulen die nötige Unterstützung bietet. Wir brauchen flächendeckend Schulpsychologen, Sozialarbeiter und weiteres pädagogisches Unterstützungspersonal", so Behlau. Auch die Landesvorsitzende der GEW, Dorothea Schäfer, forderte den Einsatz von zusätzlichen Schulpsychologen.

Die Lehrer benötigten für Gewaltprävention mehr Unterstützung. Insgesamt würden die Sitten an den Schulen rauer, Respektlosigkeiten nähmen zu. "Die Hemmschwelle sinkt", sagte Schäfer der Zeitung.

Sie erkenne einen fatalen Trend, über soziale Medien wie Facebook andere Menschen zu kritisieren und zu beleidigen. Es häuften sich im Internet auch die beleidigenden Kommentare mit Schulbezug. Hintergrund der Gewerkschafts-Forderungen ist die Nachricht, dass die Zahl der Straftaten an NRW-Schulen laut Landeskriminalamt im vergangenen Jahr um fast fünf Prozent gestiegen ist.

Besonders die Gewaltdelikte haben danach zugenommen.

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