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Dr. Michael Stückradt (links) ist für eine weitere Amtsperiode gewählt worden.

Universität zu Köln: Michael Stückradt verlängert um eine weitere Amtsperiode

Der amtierende Kanzler der Universität zu Köln, Dr. Michael Stückradt, ist für eine weitere Amtsperiode im Amt bestätigt worden. Die Wahl erfolgte vorzeitig, die Amtsperiode beginnt am 1. September 2018.

Köln | Wie die Universität am gestrigen Donnerstag berichtete, erfolgte die Wahl ohne Gegenstimme. Der 63-Jährige bleibt damit für weitere vier Jahre an der Spitze der Hochschulverwaltung der größten Präsenzuni des Landes NRW. „Ich freue mich über die Wiederwahl und insbesondere über das Vertrauen, das das Wahlgremium mir ausgesprochen hat“, betonte der frischgewählte Kanzler in einer ersten Stellungnahme.

Stückradt blickt auf eine lange Karriere in der Hochschulverwaltung zurück. Nach seinem Studium der Rechtswissenschaften an der Universität zu Köln (Schwerpunkt Wirtschaftsrecht mit anschließender Promotion im Bankenrecht) war er zunächst Finanzdezernent der Aachener Universitätskliniken und kommissarischer Verwaltungsdirektor in Düsseldorf, bevor er zur Jahrtausendewende Kanzler der renommierten Rheinisch-Westfälischen-Technischen Hochschule (RWTH) in Aachen wurde.

Im Jahr 2005 folgte er dem Ruf der neugewählten schwarz-gelben Landesregierung nach Düsseldorf, wo er fünf Jahre Staatssekretär im Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie unter dem damaligen FDP-Minister Prof. Andreas Pinkwart war. Stückradt gilt als Urheber des Hochschulfreiheitsgesetzes und der damit verbundenen Reform der Hochschulverwaltungen in NRW. Mit den Hochschulräten wurden die Senate der Unis de facto als Entscheidungsgremien abgelöst. 2012 ging er nach Köln und wurde dort zum Kanzler gewählt. In der Zeit danach trieb er vor allem die Verbesserung der Kommunikation zwischen Verwaltung und Wissenschaft voran. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Tätigkeit war das Verwaltungsveränderungsprogramm, das er auch in seiner nun folgenden Amtsperiode weiter vorantreiben will. Hinzu kommt die weitere Entwicklung der Digitalisierung an der Hochschule, hieß es dazu abschließend.

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