Polizeiabsperrung Symbolfoto

Köln | Die gute Nachricht: Es sind nur wenige Anwohner*innen von den Evakuierungen zur Entschärfung des Bombenblindgängers auf dem Werksgelände der Shell Rheinland Raffinerie betroffen. Aktuell: Die Bombe ist mittlerweile gegen 13 Uhr erfolgreich entschärft und alle Sperrungen wieder aufgehoben.

Die Bombe wurde heute Morgen auf dem Werksgelände gefunden. Der Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg soll eine Sprengkraft von 10 Tonnen besitzen. Die Bombe ist amerikanischer Bauart mit zwei Aufschlagzündern. Shell will auf dem Werksgelände bauen. Es gab nach Auswertungen zwei Verdachtspunkte auf dem zukünftigen Baufeld. Einer dieser Punkte wurde heute vor Ort durch Aufgraben untersucht. Der Kampfmittelbeseitigungsdienstes Rheinland der Bezirksregierung Düsseldorf (KBD) fand dabei die Weltkriegsbombe.

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Der Gefahrenbereich rund um den Fundort wird mit einem Radius von 500 Metern angegeben. Die Stadt Köln wird keine Anlaufstelle für die Evakuierten einrichten, da zu wenige Anwohner*innen betroffen sind, so die Verwaltung. Heute Vormittag wird die Industriestraße zwischen der Bunsenstraße und der Ströer-Allee für den Autoverkehr gesperrt. Unterbrochen wird zudem die Stadtbahnlinie 16 der Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) und die Güterzugstrecke.

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