Verstehbar über Kunst zu reden gehört zu den Maximen Vitts. Sein neues Buch „Vom Reden über Kunst" versammelt auf 448 Seiten etwa 40 Vorträge, Eröffnungsreden und Radiomanuskripte aus über zwei Jahrzehnten. Vitt, der im Oktober sein 75. Lebensjahr vollendet, begreift es als die Summe dessen, was er „immer über Kunst sagen wollte, aber erst nach jahrelanger Praxis und dem Abwerfen des ‚Kunstjargons‘ schließlich verstehbar über Kunst zu sagen vermochte".

Ausstellungsplätze nicht mit wissenschaftlen Foren verwechseln
Museen, Galerien und andere dem allgemeinen Publikum zugängliche Ausstellungsplätze sollten im Verständnis des Autors nicht als universitäre oder wissenschaftliche Foren missverstanden werden, auf denen „fachspezifisch über Kunst zu reden sinnvoll und angebracht" wäre. Viele professionelle Kunstredner sprächen aber leider nur für die wenigen Kollegen vom Fach unter ihren Zuhörern und auf diese Weise am „kunstinteressierten allgemeinen Publikum vorbei".

Der Autor stellt sein neues Buch am kommenden Freitag, 8. Juli, um 19 Uhr im Lesesaal der Kunst- und Museumsbibliothek, Heinrich-Böll-Platz/Bischofgartenstraße 1, Köln-Innenstadt, vor.

[dr]

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