Symbolbild Drogen

Köln | Der massenhafte exzessive Konsum von Alkohol bei Kindern und Jugendlichen an Weiberfastnacht blieb in diesem Jahr im Kölner Karneval vermutlich auch wetterbedingt aus. Die Einlieferungen von Jugendlichen in den Krankenhäusern und im Notfallversorgungszentrum waren laut der Drogenhilfe Köln geringer als befürchtet. Die Drogenhilfe Köln bietet im Nachgang zu Karneval sowohl Eltern als auch Jugendlichen und jungen Erwachsenen Beratung und Unterstützung an.

Viele Jugendliche haben vermutlich an den Karnevalstagen erste Erfahrungen mit Alkohol gemacht und ihren ersten Vollrausch erlebt. Der seit etwa zwei Jahren stärker werdende Konsum von Lachgas wurde im Straßenkarneval ebenfalls beobachtet.

Am 4. März 2024 veranstaltet die Fachstelle für Suchtprävention der Drogenhilfe Köln von 18 bis 19.30 Uhr einen digitalen Elternabend mit dem Thema Alkohol, Pubertät und Rausch. Interessierte können sich anmelden unter: praevention@drogenhilfe.koeln.

Die Drogenhilfe Köln kooperiert seit vielen Jahren über das Projekt „HaLT – Hart am Limit“ mit den Kölner Kinderkliniken. In diesem Jahr wurde die Kooperation zu Karneval auch auf das Notfallversorgungszentrum der Kölner Rettungsdienste ausgeweitet. Eltern und Jugendlichen erhalten in den Kliniken und im Notfallversorgungszentrum das Angebot zu pädagogisch begleiteten Gesprächen durch die Drogenhilfe Köln.

agr