10.000 Euro Bargeld sichergestellt

Auch jetzt werden sich die Ermittler noch näher mit dem 34-Jährigen beschäftigen. Bei ihm fanden die Polizisten zwei hochwertige Luxusuhren im Wert von etwa 50.000 Euro. Nach ersten Feststellungen stammen die Uhren aus Italien und Portugal. Wie sie in den Besitz des 34-Jährigen gelangten und ob er sie legal erworben hat, wird derzeit geprüft. Zu klären ist auch, woher mehr als 10.000 Euro Bargeld stammen, die Ermittler bei der Begleiterin (30) des Festgenommenen fanden.

Insgesamt wertet die Polizei die erneute Razzia als vollen Erfolg. Zwölf der insgesamt 95 in dem Heim angetroffenen Personen mussten zur Personalienüberprüfung mit auf die Polizeiwache kommen. Bei zwei Personen steht inzwischen fest, dass sie sich illegal in der Bundesrepublik aufhalten.

"Wie auch nach der Razzia in dem städtischen Wohnheim am 19. Mai bestätigen sich erneut die Erkenntnisse aus Einbruchsverfahren", sagte Thomas Sawatzki heute in Köln. Sawatzki leitet die Kriminalinspektion 7 und ist damit auch für Wohnungseinbruch zuständig. Nach Erkenntnissen der Einbruchsermittler dienen die Übergangshäuser immer wieder als Unterschlupf für überregional agierende Einbrecher. Auch wenn die Polizei vieles unternimmt, um den steigenden Einbruchszahlen entgegen zu wirken, bleibt immer wieder ein Appell an die Bevölkerung: "Melden Sie verdächtige Beobachtungen sofort über die "110". Nur so kann die Polizei Einbrecher auf frischer Tat fassen. Jedes Autokennzeichen und jede Beschreibung kann ein wichtiger Baustein sein, um Einbrüche aufzuklären. Wachsame Nachbarn und eine verschlossene Wohnung sind ein wirksamer Schutz gegen Einbrecher.

[ots]