Köln | red, dts | Nach einer Woche und weiterhin nicht wirklich klarer Zahlen melden heute das Landeszentrum Gesundheit NRW (LG NRW) und das Robert Koch-Institut (RKI) für Köln wieder eine identische Zahl neuer Covid-19-Fälle. Die Corona-Lage am Samstag, 27. November in Köln und Deutschland.

Die Corona-Lage in Köln am Samstag, 27. November

In Köln gab es am gestrigen Samstag 588 neue und registrierte Covid-19-Fälle. Dies melden sowohl das RKI und das LG NRW identisch nachdem es in den vergangenen Tagen bei den Meldungen signifikante Unterschiede gab. Die 7-Tage-Inzidenz für den Zeitraum 21. bis 27. November sinkt leicht um etwas mehr als einen Punkt auf 292,0. Es gibt keine neuen Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. In den Kölner Kliniken werden heute Morgen 47 Patient*innen mit einer Covid-19-Erkrankung intensivmedizinisch betreut und davon 26 invasiv beatmet. Das sind Zahlen des DIVI-Intensivregisters. 7,57 Prozent der Kölner Intensivbetten sind derzeit nicht belegt.

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RKI meldet 44.401 Corona-Neuinfektionen deutschlandweit – Inzidenz steigt auf 446,7

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Sonntagmorgen vorläufig 44.401 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 3,9 Prozent oder 1.674 Fälle mehr als am Sonntagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz stieg laut RKI-Angaben von gestern 444,3 auf heute 446,7 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Das ist wie schon in den letzten Tagen wieder ein Allzeithoch. Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 837.100 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 207.500 mehr als vor einer Woche und mehr als jemals zuvor. Außerdem meldete das RKI nun 104 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus.

Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 1.821 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 260 Todesfällen pro Tag (Vortag: 256). Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle binnen 24 Stunden auf 100.883. Insgesamt wurden bislang 5,76 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.

Hospitalisierungs-Inzidenz bei 5,80 bundesweit

Die bundesweite Hospitalisierungsrate für Corona-Infizierte ist im Vergleich zum Vortag gesunken, im Vergleich zur Vorwoche aber gestiegen. Das RKI meldete am Sonntagmorgen zunächst 5,80 Einweisungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden 7 Tagen (Samstag ursprünglich: 6,01, Sonntag letzter Woche ursprünglich 5,37). Es handelt sich um die jeweils vorläufigen Zahlen, die stets nachträglich noch nach oben korrigiert werden, da manche Einweisungen erst später gemeldet werden.

Wirklich vergleichbar sind nur die unkorrigierten Werte in Bezug zum gleichen Tag der Vorwoche, ansonsten gibt es Wochentagsverzerrungen. So gibt es beispielsweise sonntags fast immer zunächst einen niedrigeren Wert als am Samstag, weil am Wochenende besonders viele Meldungen erst später eintrudeln. Am höchsten ist die Hospitalisierungsinzidenz laut der vorläufigen Daten in Thüringen (19,38).

Dahinter folgen Sachsen-Anhalt (11,69) und Bayern (9,01). Zwischen Raten von 6 und 9 liegen Mecklenburg-Vorpommern (8,94), Bremen (7,79) und Sachsen (6,78), darunter Baden-Württemberg (5,93), Brandenburg (4,43), Hessen (4,18), Nordrhein-Westfalen (4,13), Schleswig-Holstein (4,12), Rheinland-Pfalz (4,05), das Saarland (3,96) und Berlin (3,52). Niedersachsen (2,77) und Hamburg (2,65) sind weiter die einzigen Länder mit einer Rate unter 3. In der Altersgruppe 0-4 Jahre liegt die Hospitalisierungsinzidenz bundesweit vorläufig bei 2,24, in der Altersgruppe 5-14 Jahre bei 1,29, in der Altersgruppe 15-34 Jahre bei 1,85, in der Altersgruppe 35-59 Jahre bei 3,42, in der Altersgruppe 60-79 Jahre bei 9,14 und bei den Über-80-Jährigen bei 27,68 Krankenhauseinweisungen mit Covid-19 je Woche und 100.000 Einwohner.

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