Köln | Bei Tests erhielten gestern, am 11. Januar in Köln 1.035 Menschen ein positives Ergebnis ihres Covid-19-Tests. Seit dem 7. Januar liegt die Inzidenz mit Nachmeldungen bei über 500 in Köln und damit deutlich über der vom RKI tagesaktuell gemeldeten Inzidenz. Die Corona-Meldelage in Köln und Deutschland für den 11. Januar.

Die Corona-Lage in Köln am 11. Januar

1.035 neue Covid-19-Fälle registrierten die Behörden. Ein Mensch starb gestern mit oder an Covid-19, so dass die Gesamtzahl der Todesfälle in Köln seit Ausbruch der Pandemie bei 897 liegt. Das Robert Koch-Institut (RKI) errechnet daraus für den Zeitraum 5. bis 11. Januar eine 7-Tage-Inzidenz für Köln von 411,1. Eine Inzidenz, die aber nicht der Realität entspricht, da diese durch Nachmeldungen seit dem 7. Januar bereits seit vier Tagen deutlich über 500 liegt. Das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG NRW) schätzt, dass aktuell in Köln 7.900 Menschen akut an Covid-19 erkrankt sind.

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28 Menschen werden derzeit intensivmedizinisch mit einer Covid-19-Erkrankung auf den Kölner Intensivstationen, laut DIVI-Intensivregister behandelt. 17 von ihnen werden invasiv beatmet. Derzeit sind in Köln 6,56 Prozenz der Intensivbetten frei.

RKI meldet 80.430 Corona-Neuinfektionen deutschlandweit – Wieder Höchstwert

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Mittwochmorgen vorläufig 80.430 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 37 Prozent oder 21.518 Fälle mehr als am Mittwochmorgen vor einer Woche und mehr als jemals zuvor seit Beginn der Pandemie. Der bisherige Höchstwert lag bei 76.414 neuen Fällen binnen eines Tages.

Die Inzidenz stieg laut RKI-Angaben von gestern 387,9 auf heute 407,5 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage. Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 710.500 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 107.900 mehr als vor einer Woche. Außerdem meldete das RKI nun 384 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus.

Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 1.810 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 259 Todesfällen pro Tag (Vortag: 253). Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle binnen 24 Stunden auf 114.735. Insgesamt wurden bislang 7,66 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.

Hospitalisierungsinzidenz sinkt bundesweit auf 3,13

Die bundesweite Hospitalisierungsrate für Corona-Infizierte ist gesunken. Das RKI meldete am Mittwochmorgen zunächst 3,13 Einweisungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen (Dienstag ursprünglich: 3,34, Mittwoch letzter Woche ursprünglich 3,20). Es handelt sich um die jeweils vorläufigen Zahlen, die stets nachträglich noch nach oben korrigiert werden, da manche Einweisungen erst später gemeldet werden.

Am höchsten ist die Hospitalisierungsinzidenz laut der vorläufigen Daten weiter in Bremen (13,09). Dahinter folgen Mecklenburg-Vorpommern (6,64), Thüringen (5,94), Sachsen-Anhalt (5,32), Hamburg (5,07), Brandenburg (3,63), Schleswig-Holstein (3,54), Sachsen (3,52), Saarland (3,15) und Hessen (3,11). Vergleichsweise niedrig sind die Werte in Berlin (2,97), Nordrhein-Westfalen (2,85), Baden-Württemberg (2,68), Rheinland-Pfalz (2,64), Bayern (2,47) und Niedersachsen (1,96).

In der Altersgruppe 0-4 Jahre liegt die Hospitalisierungsinzidenz bundesweit vorläufig bei 2,97, in der Altersgruppe 5-14 Jahre bei 0,91, in der Altersgruppe 15-34 Jahre bei 2,68, in der Altersgruppe 35-59 Jahre bei 2,20, in der Altersgruppe 60-79 Jahre bei 3,84 und bei den Über-80-Jährigen bei 9,75 Krankenhauseinweisungen mit Covid-19 je Woche und 100.000 Einwohner.

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