Köln | red, dts | In Köln gibt es einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19. Die Corona-Lage am 26. November in Köln und Deutschland. Bundesweite Hospitalisierungs-Inzidenz über dem Wert 6.

Die Corona-Lage in Köln am 26. November

638 neue Covid-19-Fälle meldet das Robert Koch-Institut (RKI) für den Freitag, 26. November in der Woche in der das RKI für den Dienstag null neue Fälle angab. Es gibt auch auf Nachfrage bei der Stadt Köln wie es sein konnte, dass am Dienstag null neue Fälle im Dashboard stehen, lediglich ein schriftliches Statement, dass auf den Fall nicht konkret eingeht: „Das Gesundheitsamt hat die Zahlen für Mittwoch und Donnerstag korrekt an das LZG übermittelt. Grund für die fehlerhafte Veröffentlichung der Zahlen war ein Softwarefehler beim LZG. Bei der Landesstelle ist während des Einlesens der Transportdateien eine Datei beschädigt worden, weshalb keine Fälle eingelesen werden konnten. Das LZG hat in Zusammenarbeit mit dem RKI die beschädigte Datei reparieren können.“ Wie diese Zahlen dann eingepflegt wurden, bleibt offen und es gibt wieder Diskrepanzen zwischen den RKI Zahlen und den Zahlen des Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LG NRW), dass die Zahl neuer Fälle für gestern mit 595 angibt, statt wie das RKI mit 638. Bei der 7-Tage-Fallzahl für den Zeitraum 20. bis 26. November errechnen LG NRW und RKI dann wieder die gleiche Zahl 3.183 und auch die gleiche 7-Tage-Inzidenz von 293,8. In Köln starb ein Mensch gestern an oder mit Covid-19 und damit erhöht sich die Gesamtzahl der Toten in der Pandemie auf 806.

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Aktuell gibt es in Köln 4,92 Prozent freie Intensivbetten in Zahlen: 15. 48 Covid-19-Patient*innen werden derzeit intensivmedizinisch auf Kölner Intensivstationen betreut und davon 24 invasiv beatmet so das DIVI-Intensivregister.

RKI meldet 67.125 Corona-Neuinfektionen deutschlandweit – Inzidenz steigt auf 444,3

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Samstagmorgen vorläufig 67.125 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren „nur“ noch 5,0 Prozent oder 3.201 Fälle mehr als am Samstagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz stieg laut RKI-Angaben von gestern 438,2 auf heute 444,3 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Das ist wie schon in den letzten Tagen wieder ein Allzeithoch. Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 813.400 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 210.500 mehr als vor einer Woche und wieder einmal mehr als jemals zuvor. Außerdem meldete das RKI nun 303 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus.

Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 1.792 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 256 Todesfällen pro Tag (Vortag: 248). Damit liegt die Zahl der Todesfälle nun bei 100.779. Insgesamt wurden bislang 5,72 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.

Bundesweite Hospitalisierungs-Inzidenz steigt auf 6,01

Die bundesweite Hospitalisierungsrate für Corona-Infizierte ist gestiegen. Das RKI meldete am Samstagmorgen zunächst 6,01 Einweisungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden 7 Tagen (Freitag ursprünglich: 5,97, Samstag letzter Woche ursprünglich 5,50). Es handelt sich um die jeweils vorläufigen Zahlen, die stets nachträglich noch nach oben korrigiert werden, da manche Einweisungen erst später gemeldet werden.

Wirklich vergleichbar sind nur die unkorrigierten Werte in Bezug zum gleichen Tag der Vorwoche, ansonsten gibt es Wochentagsverzerrungen. So gibt es beispielsweise sonntags fast immer zunächst einen niedrigeren Wert als am Samstag, weil am Wochenende besonders viele Meldungen erst später eintrudeln. Am höchsten ist die Hospitalisierungsinzidenz laut der vorläufigen Daten weiterhin in Thüringen (19,01).

Dahinter folgen Sachsen-Anhalt (12,52) und Bayern (9,33). In der Kategorie zwischen 6 und 9 liegen jetzt Bremen (8,67), Mecklenburg-Vorpommern (8,38), Sachsen (7,32) und Baden-Württemberg (6,23). Darunter sind Brandenburg (4,82), Hessen (4,64), Nordrhein-Westfalen (4,32), Schleswig-Holstein (4,16), Rheinland-Pfalz (4,05), das Saarland (3,86) und Berlin (3,49).

Nur Niedersachsen (2,86) und Hamburg (2,48) sind unter 3. In der Altersgruppe 0-4 Jahre liegt die Hospitalisierungsinzidenz bundesweit vorläufig bei 2,37, in der Altersgruppe 5-14 Jahre bei 1,35, in der Altersgruppe 15-34 Jahre bei 1,90, in der Altersgruppe 35-59 Jahre bei 3,53, in der Altersgruppe 60-79 Jahre bei 9,55 und bei den Über-80-Jährigen bei 28,60 Krankenhauseinweisungen mit Covid-19 je Woche und 100.000 Einwohner. Bund und Länder haben sich darauf verständigt, dass ab einer Hospitalisierungsinzidenz von 3,0 die 2G-Regel flächendeckend gilt. Ab 6,0 kommt 2G-Plus, ab 9,0 sollen weitere Maßnahmen ergriffen werden.

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