Bei den 111. deutschen Meisterschaften in Kassel sprintete die deutsche 100m-Juniorenmeisterin nach ihrem Bronzeplatz bei der U23-EM nun zum Silberstück bei den Frauen. Damit hat die 20 Jahre alte Medizinstudentin vom Leichtathletik-Team der Deutschen Sporthochschule eine fast 50 Jahre währende Medaillen-Abstinenz im Kölner Frauensprint beendet. 1962 war Jutta Heine zum nationalen Titel über 100m gelaufen. Günther lag in  11,62s eine 1/100 vor Anke Möllinger aus Mannheim. Den Titel holte sich Cathleen Tschirch (Bayer Leverkusen) in 11,52s.

In der Sprintstaffel über 4x100m lief Leena Günther gemeinsam mit Marilena Scharff, Judith Nögel und Caro Schempp in schnellen 45,41s auf Rang vier. Bei den Herren schafften diese überraschend auch Andreas Luzat, Frank Werner, Miguel Rigau, Martin Kautsch in sensationellen 40,40s – Vereinsrekord! Mit persönlicher Bestzeit stürmte Claudia Wehrsen über 400m Hürden (57,62s) als Zweite in den morgigen Endlauf, den Miguel Rigau in 46,99s über 400m als Sechster erreichte. Malena Richter (61,08s) und Frederike Hogrebe (61,41s) wurden über 400m Hürden 9. und 10. Thomas Schmitt im Kugelstoßen starker 9. mit 17,45m. Die 4x400m Staffel der Jugend zog in Saisonbestzeit von 3:18,63min als Zweitschnellste mit Christian Hammers, Kilian Siara, Fabian Schneider und Stefan Schmeier ins morgige Finale ein. Torben Bieler und Jan Mössing verpassten über 400m Hürden das Finale klar. Lara Hoffmann wurde über 400m 14. (55,78s) und Martin Hoffmann im 110m Hürden-Vorlauf disqualifiziert.

[ag; Quelle LTDSHS]

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