Die 4x100m-Staffel der Herren stürmte in der Besetzung Andreas Luzat, Frank Werner, Miguel Rigau und Martin Kautsch mit neuem Vereinsrekord von 40,75s am Sonntag zum Titel bei den NRW- Meisterschaften in Gladbeck. Über die gleiche Strecke liefen die Schüler mit Rejk van der Velde, Vincent Wetter, Karim Aidoudi und Maurice Schumann in 46,30s zur gleichen Zeit in Kevelaer zum Nordrhein-Titel und auf Platz zwei der deutschen Schüler-Jahresbestenliste.

Neben der Männerstaffel gewann das LT-Team bei den NRW-Meisterschaften noch zwei weitere Titel. Vida Anim lief als Siegerin die 200m in 23,78s und Matthias Esser gewann den Dreisprung mit 14,27m. Anim wurde zudem ebenso Zweite über 100m (11,69s) wie Wilma Jansen im Speerwerfen (45,45m) sowie der verbesserte Thomas Schmitt im Kugelstoßen (16,45m) und Diskuswerfen (50,21m). Bei den Frauen lösten Lara Hoffmann (55,61s) und Frederike Hogrebe (55,72s) über 400m im allerletzten Moment die Qualifikationsnormen für die deutsche Meisterschaft. Schnelle Zeiten gab es bei den Herren über 100m durch Kautsch (10,78s/3.) sowie in den Vorläufen durch Rigau (10,79) und Werner (10,87s).

Weitere Titel
Bei den Nordrhein-Meisterschaften der Schüler gab es durch Vincent Wetter (M14) einen weiteren Titel über 80m Hürden (11,23s) und einen zweiten Platz im Hochsprung mit 1,88m. Ebenfalls auf Rang zwei lief die Staffel der Schülerinnen in 50,03s mit Leah Kohring, Leyla Han, Kim Lentz und Sophie Neumann – zugleich, wie DSHS Köln mitteilte, die neuntschnellste Zeit in Deutschland in diesem Jahr. Weitere Zweite wurde Leyla Han über 100m (12,49s). Dritte Plätze gab es für van der Velde im Speerwerfen (45,97m/M15), Schumann über 100m (11,89s/M15) zeitgleich vor Aidoudi und Lentz über 80m Hürden (11,94s/W15).

Platz elf für Plaza
Mit Platz elf endete dagegen das Abenteuer U18-Weltmeisterschaft für Alexandra Plaza bereits am Freitag in Lille. 1,70m waren sicher nicht das erhoffte Resultat. „Schade, aber wenn ich mir die komplette Saison anschaue, dann war das bei den Voraussetzungen ein nahezu perfektes Jahr für Ola“, sagte Cheftrainer Andreas Gentz, der eigens für das Hochsprungfinale mit Gattin am Morgen angereist war. Zu Beginn des Jahres erlitt Plaza eine Meniskusoperation, musste sich daraufhin zurück zur Topform kämpfen und behutsam in die Saison einsteigen. Immer wieder hatte sie Probleme mit dem Sprungfuß, schaffte aber trotzdem die Einstellung der Bestleistung von 1,82m und somit die Qualifikation für die WM.

[dr]

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