Helene Fischer kommt Ende März in die Kölner Arena. Foto: Bopp

Köln Helene Fischer geht mit dem Cirque du Soleil auf Arena-Tour.

Helene Fischer ist der deutsche Schlagerstar, bei dem sich Musik, Tanz und Artistik in den aufwendigen Shows zu einem eigenen Universum verbinden. Ganz ähnlich geht man auch beim Cirque du Soleil vor, wenn man die spektakulären Produktionen von Kanada rund um den Globus schickt.

Bereits zum zweiten Mal gehen beide im kommenden Jahr gemeinsam auf Arena-Tour in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Geplant sind zwischen März und Oktober 2023 70 Konzerte mit bis zu 750.000 Zuschauern. Sieben Shows wird es im Frühjahr alleine in der Kölner Arena geben. Ein weiteres NRW-Gastspiel ist in Oberhausen vorgesehen,

„Die Vorfreude auf die Tour ist sehr groß. Ich möchte wieder die Menschen spüren und die Fans vor der Bühne sehen. Einen Vorgeschmack hatte ich bereits beim großen Open Air in München“, sagt Fischer bei der Präsentation der Tournee in Köln. Dort wurde an Superlativen nicht gegeizt. So will man mit der bislang aufwendigsten Show „eine neue Entertainment-Dimension“ erreichen.

18 Monate Vorbereitung für die Arena-Tour

18 Monate lang wird die Show vom Kreativteam vorbereitet, das von der Regisseurin Geneviève Dorion-Coupal und von Kreativdirektor Mukhtar O.S Mukhtar aufseiten des Cirque du Soleil geleitet wird. Insgesamt 40 Musiker, Tänzer und Artisten stehen auf der Bühne. Dazu kommen noch einmal 75 Crewmitglieder hinter der Bühne. Zum Einsatz kommen 120 maßgeschneiderte Kostüme sowie ein großes Wasserbecken und ein Feuerring.

Alles ist bei der neuen Show auf den Star zugeschnitten, der in gewohnter Weise als Artist durch die Luft fliegen und schweben wird. Helene Fischer will dabei dem Feuer genauso widerstehen, wie dem monsunartigen Regen. Die Show teilt sich in fünf Akte auf, wobei jeder auf eine der Facetten der Sängerin zugeschnitten ist.

Helene Fischer bei der Pressekonferenz im Hotel Stadtpalais. Foto: Bopp

Beim ersten Akt geht es um ihren Mut, der sie dazu befähigt, mit den anderen Artisten in einem Bambuswald von Baum zu Baum zu fliegen. Bei der Liebe schweben die Artisten an roten Bändern von der Hallendecke auf die Bühne. Die Stimme wird vom kristallklaren Wasser repräsentiert, wo Wasserakrobaten ihr Können zeigen.

Die enge Verbindung zu den Fans wird in Form einer Bühne umgesetzt, die sich ins Publikum bewegen wird. Die Aura der Superheldin vergleichen die Kreativen mit einem Diamanten. Dieser wird in Form eines Trapezgerüstes zu sehen sein, in dem die Artisten durch die Luft schweben.

Für Fischer bedeutet das durchaus eine große körperliche Herausforderung: „Ich habe vor fünf Jahren schon Erfahrungen sammeln können. Damals wurde ich von den Artisten des Cirque du Soleil auf ein komplett neues Level meiner Fitness gebracht. Ich freue mich, wenn ich neue Dinge erlernen kann. Aber am Anfang sind schon Schmerzen da, bis der Körper sich daran gewöhnt hat. Jetzt muss ich in den nächsten Monaten erst mal meine Muskeln auf Vordermann bringen.“

Helene Fischer hat keine Angst vor spektakulärer Artistik

Angst hat Fischer auch jetzt als Mutter nicht: „Ich vertraue da auf mich und das Team um mich herum. Wenn man Spektakuläres zeigen möchte, muss man sich frei machen von Angst. Wichtig ist mir vor allem, gerade jetzt in den schwierigen Zeiten die Menschen für einen Abend aus ihrem Alltag zu holen, indem wir etwas Magisches auf die Bühne bringen. Wir wollen für die Menschen Momente schaffen, die sie als Erinnerung vielleicht ihr ganzes Leben lang begleiten.“

Präsentiert wird bei der Tour ein Mix aus den großen Hits und neuen Songs: „Diese sind sehr persönlich und blicken tiefer, als das jemals zuvor der Fall war. Ich habe erstmals auch selbst Songs geschrieben, die meine Gedanken wiedergeben.“ Trotz Stücken wie „Wann wachen wir auf“ vermeidet Fischer auch weiter konkrete politische Aussagen: „Darauf würde sich sofort alle stürzen. Dafür bin ich aber nicht wichtig genug. Es gibt Gedanken von mir, die privat bleiben sollten.“

Auf Köln freut sich die Künstlerin besonders

Auf das Gastspiel in der Kölner Arena freut sich Helene Fischer besonders: „Ich liebe diese Stadt und ihre Menschen. Da wir eine komplette Woche vor Ort sind, bleibt auch die Zeit, an den freien Tagen oder mittags raus in die Stadt zu gehen. Die Kölner sind ein ganz besonders herzliches warmes Publikum, das beim Konzert sofort da ist, mit geht und feiert. Unsere neue Show bietet ganz besondere Momente für das Herz und die Seele, das dürfte in Köln gut ankommen.“

Service: Bei der Tour, die am 21. März in Bremen beginnt, gibt es zwei NRW-Stationen: 25. März bis 2. April Kölner Arena und 23. bis 28. Mai Arena Oberhausen. Karten gibt es unter:

www.ticketmaster.de