Julieta Venegas begeisterte ihre Fans

Tanzbrunnen back to the roots
Früher nannte man es Tanztee, heute nennt man es grooven und mooven. Am Donnerstag stürmten die Enkel und Urenkel der Tanzteebesucher der 50er Jahre die Tanzplattform mitten im Brunnen des Tanzbrunnen und ließ schon am frühen Nachmittag bei kölschem Sonnenwetter die Hüften kreisen. Best of Latino Music versprach das Funkhaus Europa mit seiner Summerstage 2011 im Rahmen der c/o pop und damit nicht zu viel. Aus ganz Deutschland waren die Fans etwa von Julieta Venegas aus Mexiko angereist, um einmal ihren Star, den sie sonst nur digital kannten, ganz aus der Nähe zu erleben. Die 40-jährige mexikanische Sängerin, die in Kalifornien geboren wurde, begeisterte ihre Fans am Tanzbrunnen mit tiefgetragenen Melodien und Songs die zu Herzen gingen. Dabei zeigt die Künstlerin mit ihrer Band ein breites musikalisches Spektrum in bester Singer-Songwriter Tradition, spielt sie selbst Gitarre, Akkoredeon und Keyboard.  2004 bekam Julieta Venegas einen Latin Grammy.


In den 50er Jahren traf sich hier die tanzbegeisterte Jugend zu Schlager auf der Brunnenplattform, heute groovt man zu heißen Latino-Klängen und lässt die Hüften rotieren


Neben Julieta Venegas traten auch die neuen Stars „Calle 13“ aus Puerto Rico auf, eine Band die von den beiden Halbbrüdern René, genannt Residente und Visitante gegründet wurde. In lateinamerikanischen Ländern gehören sie zu den hippsten und angesagtesten Künstlern derzeit. Der Name der Band beruht auf einem Straßennamen in dem sich die Brüder trafen. Ihr Sound ist ein Mix aus westlichen Elementen wie HipHop, Funk, Reggae und südamerikanischen Elementen. Neben den Konzerten auf der großen Bühne wurde an der kleinen Bühne auf der Plattform über dem Tanzbrunnen getanzt und gefeiert. Ein kleiner südamerikanischer Markt, Getränke und Kulinaria sorgten für Latino-Feeling pur.

[ag]

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