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Geistig behinderter Kölner seit Sonntag vermisst – benötigt Medikamente

Köln | aktualisiert | Wie die Kölner Polizei mitteilt, wird seit Sonntag ein 53-jähriger Mann aus Köln-Pesch vermisst. Martin Flier ist geistig behindert und Diabetiker. Aufgrund seiner Krankheit benötigt er täglich Medikamente. Der Vermisste soll sich gegen 15 Uhr vom Manstedter Weg in Köln-Ehrenfeld mittels öffentlichem Nahverkehr in Richtung des „Anna-Schumacher-Haus“, eine Wohnanlage für Menschen mit geistiger Behinderung, in Köln-Pesch aufgemacht haben. Dort ist er jedoch nicht angekommen. Aktualisierung: Wie die Kölner Polizei mitteilte, wurde der Vermisste gestern Abend in einem Zug zwischen Köln und Bonn angetroffen und wohlbehalten seiner Betreuerin übergeben.

Der 53-jährige soll etwa 175 Zentimeter groß sein und eine sehr undeutliche Aussprache haben. Sein Haar ist grau und schütter. Gegenüber anderen Menschen ist er sehr zurückhaltend. Als er das letzte Mal gesehen wurde, trug er eine Jeanshose und eine Jeansjacke. Zudem soll er einen blauen Rucksack mit Personalausweis, Behindertenausweis und einem Schlüsselband, an dem sich nur ein einziger Schlüssel befindet, mit sich führen.

Hinweise zu seinem Aufenthaltsort nimmt das Kriminalkommissariat 62 (Vermisstenstelle der Polizei Köln) unter der Rufnummer 0221/229-0 entgegen. Für den Fall, dass der Vermisste angetroffen wird, bittet die Polizei um Abgabe eines Notrufs.

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