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Die Stadt Köln verzichtet auf Räumung des besetzten Gebäudes

Köln | Die Verantwortlichen bei der Stadt Köln haben sich umentschieden. Eigentlich hatten sie die Bewohnerinnen und Bewohner des Gebäudes an der Bonner Straße 120 gestern schon aufgefordert das Haus zu verlassen. (report-K berichtete >) Jetzt will die Stadt vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie die Besetzung zunächst dulden.

Gestern behauptete die Stadt Köln, dass in dem Haus für die Besetzer Gesundheitsgefahren bestünden, weil dort "Schwarzer Schimmel" sei. Heute schreibt die Stadt: "Auf Grundlage bislang vorliegender Informationen ging die Stadt Köln davon aus, dass von illegal genutzten Räumenin einem städtischen Gebäude in der Nähe des Großmarktes eine Gesundheitsgefahr für die Nutzer ausgeht. Dies hat sich aktuell nicht bestätigt."

Jetzt habe die Stadt die alternativen Unterbringungsmöglichkeiten abgewogen und nur in diesem vorliegenden Fall von einer Räumung abgesehen. Denn eigentlich sei die Haltung der Stadt illegale Besetzungen nicht zu tolerieren. So schreibt die Stadt: "Die Nutzung der Räume wird für den vorhanden Personenkreis für einen begrenzten Zeitraum geduldet."

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