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Thomas-Georg Tremblau, Bürgermeister Hans-Werner Bartsch, Dombaumeisterin Barbara Schock-Werner und Konrad Adenauer, Fortis Colonia

Kastellfest in Deutz: Erste Erfolge für den Historischen Park

Köln | Der Förderverein Historischer Park Deutz hatte zum dritten Mal zum Kastellfest geladen und es gab gute Neuigkeiten. Die Stadt wird eine alternative Verkehrszuführung zur neuen Lanxess-Hauptverwaltung bauen, die parallel zur Mindener Straße vor dem Kloster verlaufen soll. Damit wird die verkehrliche Situation vor dem Kloster in Richtung Rhein verbessert.

1700 Jahre Deutzer Geschichte demonstrierte man auf dem Deutzer Kastellfest auf ganz besondere Art und Weise durch die Namen die Deutz durch die Jahre trug. Im vierten Jahrhundert nach Christus hieß das römischen Kastell in Deutz „Castrum Divitensium“ oder „Castrum Divitia“, im Mittelalter „Tuitium“, im 14. Jahrhundert „Duiza“ oder „Duitze“. Bis ins 18. Jahrhundert sei der Name „Duytz“ anzutreffen gewesen, dann sogar „Deutsch“, „Stadt Deutz“ und „Freiheit Deutz“. Heute trägt die Stadtlandschaft den Namen „Köln – Innenstadt Deutz“. Thomas-Georg Tremblau regte an, dass man nicht nur dem Blick den das Sebuslied „Luur ens vun Düx noh Kölle“ vorgebe, folgen solle, sondern auch vom Linksrheinischen öfter mal nach Deutz richten solle, auf die 1700-jährige Geschichte, von der Römerzeit, das Mittelalter und die Preussenzeit.

Bürgermeister Bartsch befürwortete, dass intensiv an der Rahmenvereinbarung zum Historischen Park zwischen dem Förderverein und der Stadt gearbeitet werde und dankte für das ehrenamtliche Engagement und die Patenschaft für das Osttor, dass der Verein übernommen habe. Es gelte, so Bartsch das historische Erbe von Deutz zu sichern und als wichtigen Teil der Kölner Kultur zu bewahren. Bartsch gab aber auch zu bedenken, dass Bodendenkmäler am Besten im Boden konserviert werden. Konrad Adenauer, der für Fortis Colonia sprach, kritisierte, dass es bei den Regionale 2010 Projekten, dem Rheinboulevard, der archäologischen Zone/Jüdisches Museum und am Butzweiler Hof nicht vorangehe, sondern diese vor sich „hindümpelten“. Im Fall des „Castrum Divitia“ sieht Adenauer die Stadt Köln in der Pflicht. Dombaumeisterin Barbara Schock-Werner betonte die Zusammenarbeit zwischen Förderverein und Stadt Köln und dass man tatkräftig handeln und Geld sammeln müsse. Zwei Tage lang feierte der Verein an dem Ort, wo einst das „Castrum Divita“ stand.

Die Initiative „Bürger für die Erhaltung des kulturellen Erbes“ wurde 2010 gegründet und 2011 um dem „Förderverein Historischer Park Deutz“ erweitert. Man habe es sich zur Aufgabe gemacht die Geschichte von Deutz erlebbar zu vermitteln und die historische Identität im rechtsrheinischen Teil der Kölner Innenstadt zu erhalten.

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