Panorama Welt Nachrichten

Polizei: Moschee-Angriff bei Oslo war "versuchter Terroranschlag"

Oslo | Nach dem Angriff auf eine Moschee in der Nähe der norwegischen Hauptstadt Oslo am Samstag wertet die Polizei die Tat als "versuchten Terroranschlag". Das teilten die Ermittler am Sonntag mit. Der festgenommene Tatverdächtige wollte sich demnach zunächst nicht äußern.

Der Mann war am Samstag in der Kommune Bærum schwer bewaffnet in die Moschee eingedrungen. Allerdings konnte der Angreifer von einem anwesenden Gläubigen überwältigt werden. Tote gab es bei dem Moschee-Angriff nicht, der Verdächtige wurde festgenommen.

In dessen Haus wurde wenig später eine Frauenleiche gefunden. Die genauen Hintergründe der Tat waren zunächst weiter unklar.

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London | Bei der Terror-Attacke an der London Bridge sind am Freitag mindestens zwei Menschen von einem Angreifer getötet worden, der Mann wurde später von der Polizei erschossen. Während die Polizei der britischen Hauptstadt zunächst nur den Tod des Angreifers bestätigte und mitteilte, dass dieser auf mehrerer Personen eingestochen habe, meldete die BBC die zwei Todesopfer unter Berufung auf eigene Quellen. Die weiteren Umstände seien Unklar, hatte Polizeisprecher Neil Basu am Nachmittag vor Journalisten gesagt.

Den Haag | Nur wenige Stunden nach einer tödlichen Messerattacke in London sind auch in Den Haag, wo das niederländische Parlament und die Regierung ihren Sitz haben, mehrere Menschen mit einer Stichwaffe attackiert worden. Das bestätigte die örtliche Polizei am Abend und sprach von drei Verletzten. Der Vorfall habe sich in der Grote Marktstraat ereignet, der zentralen Einkaufsstraße, die am Freitag wegen des "Black Friday" gut besucht war.

Edinburgh | Mehr als 30 Jahre nach dem Anschlag auf einen Jumbo-Jet der früheren US-Fluglinie Pan Am über dem schottischen Lockerbie wird der Terrorakt möglicherweise juristisch komplett neu aufgerollt. Als Schuldiger wurde 2001 der libysche Geheimdienstoffizier Abdel Basit Ali al-Megrahi verurteilt, doch dessen Angehörigen legten Revision ein. Anfang 2020 will die Scottish Criminal Cases Review Commission (SCCRC) nach Informationen der "Welt am Sonntag" darüber entscheiden, ob sie dem obersten Gericht in Schottland, dem High Court of Justiciary, die Eröffnung eines Berufungsverfahren empfiehlt.

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