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Starkes Seebeben vor Indonesien - Tsunami-Warnung herausgegeben

Jakarta | Im Indischen Ozean vor der indonesischen Inselgruppe Molukken hat sich in der Nacht von Donnerstag auf Freitag (Ortszeit) ein starkes Seebeben ereignet. Geologen gaben zunächst eine Stärke zwischen 7,0 und 7,3 an. Diese Werte werden oft später korrigiert.

Das Beben ereignete sich um 0:17 Uhr Ortszeit (17:17 Uhr deutscher Zeit) östlich vor der Insel Sulawesi und westlich der Inselgruppe Molukken in circa 170 Kilometer Entfernung der indonesischen Stadt Manada in der nordindonesischen Provinz Sulawesi Utara. Berichte über Schäden oder Opfer lagen zunächst nicht vor. Die Meteorology, Climatology, and Geophysical Agency (BMKG) in Jakarta gab eine Tsunami-Warnung heraus.

Es gibt weltweit etwa 18 Erdbeben dieser Stärke pro Jahr. Wenn sie unter Festland sind, kommt es dabei regelmäßig zu starken Schäden an Gebäuden.

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London | Bei der Terror-Attacke an der London Bridge sind am Freitag mindestens zwei Menschen von einem Angreifer getötet worden, der Mann wurde später von der Polizei erschossen. Während die Polizei der britischen Hauptstadt zunächst nur den Tod des Angreifers bestätigte und mitteilte, dass dieser auf mehrerer Personen eingestochen habe, meldete die BBC die zwei Todesopfer unter Berufung auf eigene Quellen. Die weiteren Umstände seien Unklar, hatte Polizeisprecher Neil Basu am Nachmittag vor Journalisten gesagt.

Den Haag | Nur wenige Stunden nach einer tödlichen Messerattacke in London sind auch in Den Haag, wo das niederländische Parlament und die Regierung ihren Sitz haben, mehrere Menschen mit einer Stichwaffe attackiert worden. Das bestätigte die örtliche Polizei am Abend und sprach von drei Verletzten. Der Vorfall habe sich in der Grote Marktstraat ereignet, der zentralen Einkaufsstraße, die am Freitag wegen des "Black Friday" gut besucht war.

Edinburgh | Mehr als 30 Jahre nach dem Anschlag auf einen Jumbo-Jet der früheren US-Fluglinie Pan Am über dem schottischen Lockerbie wird der Terrorakt möglicherweise juristisch komplett neu aufgerollt. Als Schuldiger wurde 2001 der libysche Geheimdienstoffizier Abdel Basit Ali al-Megrahi verurteilt, doch dessen Angehörigen legten Revision ein. Anfang 2020 will die Scottish Criminal Cases Review Commission (SCCRC) nach Informationen der "Welt am Sonntag" darüber entscheiden, ob sie dem obersten Gericht in Schottland, dem High Court of Justiciary, die Eröffnung eines Berufungsverfahren empfiehlt.

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