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Thomas Hegenbarth zeigt die Spendendose bei der die Kölner Ratsmitglieder freiwillig spenden können, wenn von Rechten diskriminierende oder ausländerfeindliche Anträge eingebracht werden

Piraten bringen Rechts gegen Recht Idee nach Köln

Köln | Nachdem „Rechts gegen Rechts - Der unfreiwilligste Spendenlauf Deutschlands“ in Wunsiedel ein bundesweiter Erfolg wurde, haben die Ratsmitglieder der Piratengruppe die Idee nach Köln getragen und heute als Aktion in den Kölner Rat eingebracht.

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Reinhard Houben von der FDP spendet

Die Idee beschreiben die Piraten so: Zukünftig zahlen die Ratsmitglieder freiwillig aus eigener Tasche fünf Euro für jeden diskriminierenden und ausländerfeindlichen Antrag und spenden das so zustande gekommene Geld an den Kölner Flüchtlingsrat. Lisa Gerlach, Mitglied des Rates, Piratenpartei: „Das was sich an braunem Unrat ins Mikrophon ergießt, ist für Demokraten unerträglich. Wir möchten mit dieser Aktion öffentlich unsere Solidarität zeigen und mit den Spenden diejenigen unterstützen, die diese Hilfe brauchen.“

Thomas Hegenbarth, Mitglied des Rates, erklärt: „Es ist kaum auszuhalten, dass in fast jeder Ratssitzung despektierliche Anfragen und Anträge von rechtsextremen oder rechtspopulistischen Parteien zur Flüchtlingsthematik gestellt werden. Köln führt gemeinsam mit Duisburg die Statistik der meisten rechtsextremen Kundgebungen gegen Flüchtlinge in NRW an. Dagegen möchten wir im Rat ein Zeichen setzen. Ab sofort wird jeder flüchtlings- oder menschenfeindliche Antrag unser braunes Sparschweinchen füllen.“

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