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US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen tritt zurück

New York | Die Botschafterin der USA bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley, tritt zurück. Das berichteten US-Medien am Dienstag unter Berufung auf informierte Kreise. Demnach habe Trump das Rücktrittsgesuch bereits akzeptiert.

Haley war seit 2017 auf dem Posten und hatte damit Samantha Power abgelöst. Zuvor war Haley bei der Gouverneurswahl 2010 als erste Frau zur Gouverneurin von South Carolina gewählt worden. Dabei war sie die zweite Gouverneurin mit indischem Migrationshintergrund in der Geschichte der USA.

Haley vertrat immer wieder Positionen, die vom Weißen Haus nicht unterstützt wurden. So bezeichnete sie Anfang 2017 die russische Einflussnahme auf den US-Wahlkampf 2016 als kriegerischen Akt, im Herbst 2017 forderte sie im Zuge der "MeToo"-Debatte, die Frauen, die Präsident Trump sexueller Übergriffe bezichtigten, sollten gehört werden. Im April 2018 vertrat sie eine harte Linie bei Sanktionen gegenüber Russland, die Trump später zurücknahm und erklären ließ, Haley habe etwas missverstanden.

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New York | Die US-Regierung hat ihre Drohung, deutlich weniger Geld an die Vereinten Nationen zu zahlen, wahr gemacht. Die USA schulden der Weltorganisation derzeit 3,47 Milliarden Dollar an Pflichtbeiträgen, wie der "Focus" unter Berufung auf UN-Kreise berichtet. Davon sind 2,69 Milliarden Dollar für das laufende Jahr fällig.

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Moskau | Der Whistleblower Edward Snowden warnt davor, den Aufstieg von Politikern wie dem US-Präsidenten Donald Trump und dem britischen Premierminister Boris Johnson oder der AfD nur als vorübergehende Abweichung von der politischen Norm zu betrachten. "Überall haben Politiker und Unternehmer verstanden, dass sie Technologien nutzen können, um die Welt auf einem neuen Level beeinflussen zu können", sagte der 36-Jährige dem "Spiegel". "Trump ist nicht das Problem. Er ist ein Produkt des Problems." Er bereue, dass er "Teil eines Systems werden konnte, das meine Fähigkeiten nutzt, um globalen Schaden zu verursachen", sagt Snowden, dessen biografisches Buch "Permanent Record" am 17. September weltweit veröffentlicht wird. Er habe Jahre gebraucht, um zu begreifen, dass die National Security Agency (NSA) ein geheimes und praktisch unkontrollierbares Instrument der Massenüberwachung aufgebaut habe.

Washington | US-Präsident Donald Trump hat seinen Nationalen Sicherheitsberater John Bolton entlassen. "I informed John Bolton last night that his services are no longer needed at the White House", teilte Trump am Dienstagmittag (Ortszeit) über den Kurznachrichtendienst Twitter mit. Er sei mit vielen von Boltons Vorschlägen nicht einverstanden gewesen.

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