Politik Nachrichten Politik Welt

hubschruaber_pixabay_26112018

Ukrainisches Parlament stimmt 30-tägigem Kriegsrecht zu

Kiew | Das ukrainische Parlament hat das von Präsident Petro Poroschenko angeordnete Kriegsrecht bestätigt. Das berichten mehrere Medien übereinstimmend. Ab Mittwoch soll es 30 Tage lang gelten.

Nach der jüngsten militärischen Eskalation zwischen der Ukraine und Russland hatte der ukrainische Präsident Petro Poroschenko am Montagnachmittag ein Dekret zur Verhängung des Kriegsrechts unterzeichnet. Zuvor hatte bereits der Nationale Sicherheits- und Verteidigungsrat der Ukraine (SNBO) beschlossen, für 60 Tage den Kriegszustand in der Ukraine zu verhängen. Hintergrund ist ein Vorfall vom Wochenende.

Russische Grenzschutzboote sollen übereinstimmenden Medienberichten zufolge drei ukrainische Marineschiffe beschossen haben. Dabei sollen mehrere ukrainische Seeleute verletzt worden sein. Russland bestätigte den Vorfall im Prinzip, schob aber der Ukraine die Schuld dafür zu: "Ukrainische Marineboote verletzen russische Seegrenzen und widersetzen sich den Anweisungen russischer Küstenwache", meldete die russische Agentur "Sputnik", die vom russischen Staat finanziert wird, am Sonntagabend.

Der UN-Sicherheitsrat will sich am Montag in einer Dringlichkeitssitzung mit der Situation beschäftigen.

Zurück zur Rubrik Politik Welt

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Politik Welt

Brüssel | Der belgische Premierminister Charles Michel hat seinen Rücktritt eingereicht. Kurz vor 20 Uhr am Dienstagabend erklärte er im Parlament seinen Rückzug und kündigte an, umgehend dem König seine Entscheidung mitzuteilen. Zuvor hatte Michel für eine Minderheitsregierung plädiert und nach Ansicht von politischen Kommentatoren Zugeständnisse in Richtung der linken Opposition gemacht.

fotoapparat

Berlin | Im zu Ende gehenden Jahr 2018 sind weltweit mindestens 80 Journalisten und andere Medienmitarbeiter in direktem Zusammenhang mit ihrer Arbeit getötet worden – mindestens 348 sitzen weltweit in Haft. Das geht aus Zahlen der Organisation "Reporter ohne Grenzen" (ROG) hervor, die am Dienstag in einer Jahresbilanz vorgestellt wurden. Die Zahl der Getöteten stieg im Vorjahresvergleich um 15. Mehr als die Hälfte von ihnen kam in nur fünf Ländern ums Leben, am gefährlichsten war die Arbeit in Afghanistan, wo 15 Medienschaffende ums Leben kamen.

Doha | Die USA arbeiten nach Angaben der türkischen Regierung an einer Auslieferung des Predigers Fethullah Gülen.

Ehrenamtspreis Köln 2018

ehrenamtspreis_zusammen_31082108neu_klein

Die Kölner Ehrenamtspreisträger 2018

In einer Multimedia-Reportagereihe beschäftigte sich report-K Redakteur Ralph Kruppa im Vorfeld des Kölner Ehrenamtstages am 2. September 2018 mit den Gewinnern des Ehrenamtspreises der Stadt Köln in den Kategorien Einzelpersonen und Vereine/Initiativen. Ergebnis ist eine Serie, die eine beeindruckende Vielfalt an Themen sowie einen Einblick in die Geschichten der einzelnen gewürdigten Persönlichkeiten zeigt.

icons_sm_12092015w

(ruht aktuell)     |     Twitter     |     RSS

KARNEVAL NACHRICHTEN

Studierende blicken auf die Europawahl 2019

europawahl2019_studentengruppe01

Studierende der Kölner Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW) beschäftigten sich im November 2018 mit europäischen Themen, wie Flüchtlings- oder Umweltpolitk sowie regionalen Förderprogrammen oder dem "Erasmus+"-Programm der EU. Am 26. Mai 2019 wählt Europa ein neues Parlament.

Hier gehts zum Spezial: Kölner Studierende blicken auf die Europawahl 2019 >