Wirtschaftsnachrichten Karriere

Bericht: Lufthansa will Gewinnbeteiligung bei Flugbegleitern kürzen

Köln | Die Lufthansa-Führung und die Kabinengewerkschaft UFO streiten sich laut eines Medienberichts um die Höhe der Gewinnbeteiligung für Flugbegleiter im nächsten Jahr.

Die Fluggesellschaft wolle den Betrag auf Basis ihrer Ertragsprognose für 2019 um knapp 20 Millionen Euro kürzen, weil der Konzern einige Einspar- und Wachstumsziele nicht erreicht habe, die Teil eines im Sommer 2016 vereinbarten Tarifpakets waren, berichtet der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe. Lufthansa und UFO hatten sich damals nach einer Schlichtung unter dem früheren brandenburgischen Ministerpräsidenten Matthias Platzeck (SPD) auf diese Vorgaben verständigt, um die Kosten des Tarifabschlusses im Zaum zu halten.

Die UFO-Funktionäre erkennen die Lufthansa-Kalkulation jedoch nicht an: Eventuelle Abweichungen seien auf Managementfehler wie eine verfehlte Personalplanung zurückzuführen, argumentieren sie. Deshalb dürften diese nicht den Beschäftigten angelastet werden. Sollte der Konzern nicht einlenken, wollten die UFO-Funktionäre den Konflikt gerichtlich klären lassen, berichtet der "Spiegel".

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Berlin | Die "Allianz für Ausbildung" von Bund, Wirtschaft und Gewerkschaften will der dualen Ausbildung neuen Schwung verleihen: Mehr junge Menschen sollen vom Wert einer Lehre überzeugt und wieder mehr Betriebe für die Ausbildung gewonnen werden. Das geht aus dem Entwurf für das Programm der "Allianz für Aus- und Weiterbildung 2019 - 2021" hervor, welches am Montag vorgestellt wird und über welches das "Handelsblatt" (Montagsausgabe) berichtet. "Wir müssen es schaffen, dass alle Ausbildungsstellen besetzt werden und möglichst alle jungen Menschen einen qualifizierten Berufsabschluss erlangen", sagte Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) der Zeitung.

Wiesbaden | Im Jahr 2018 sind bundesweit 36.400 im Ausland erworbene berufliche Abschlüsse als vollständig oder eingeschränkt gleichwertig zu einer in Deutschland erworbenen Qualifikation anerkannt worden: Dies sind 20 Prozent mehr Anerkennungen als im Vorjahr (30.200), teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch mit. Die mit großem Abstand häufigsten Anerkennungen waren wie in den Vorjahren in medizinischen Gesundheitsberufen zu verzeichnen: 61 Prozent der Anerkennungen (22.300) stammten aus dieser Berufsgruppe (2017: 58 Prozent). Darunter bezogen sich 10.400 Anerkennungen auf Gesundheits- und Krankenpfleger sowie 7.200 auf Ärzte, denen damit die Erlaubnis zur Ausübung ihres Berufs erteilt wurde.

München | Der schrittweise Abbau des Solidaritätszuschlags wird laut einer Studie des Münchener Ifo-Instituts viele neue Arbeitsplätze schaffen. Vom Gesetz des Bundesfinanzministeriums, welches den Wegfall des Soli für 90 Prozent der Steuerzahler vorsieht, "sind signifikante positive Beschäftigungseffekte zu erwarten, die gut 100.000 zusätzlichen Vollzeitarbeitsplätzen entsprechen", heißt es in der Untersuchung, über die das "Handelsblatt" (Mittwochsausgabe) berichtet. "Das hat zur Folge, dass der Zuwachs an verfügbaren Einkommen bei den Steuerzahlern höher ist als der Steueraufkommensverlust des Staates."

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