Wirtschaftsnachrichten Karriere

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Die Fachhochschulen (im Bild die FH Köln am Campus Deutz) des Landes suchen Professoren-Nachwuchs. Ein Förderprogramm des Landes geht dazu nun in die Verlängerung.

Land NRW verlängert Förderprogramm für FH-Professoren

Düsseldorf | Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat das Förderprogramm „Karriereweg FH-Professur“ um ein weiteres Jahr bis 2019 verlängert. Damit verbunden sind Fördermittel in Höhe von 15 Millionen Euro.

Wie das zuständige Landesministerium für Kultur und Wissenschaft am heutigen Freitag bekannt gab, reagierten die Verantwortlichen mit der Entscheidung auf die hohe Resonanz in der jüngsten Vergangenheit. So habe man bereits mehr als 50 Anträge bearbeitet. Das Förderprogramm geht auf eine gemeinsame Initiative des NRW-Wissenschaftsministeriums und der Fachhochschulen zurück. Nunmehr können die Fachhochschulen des Landes bis Ende 2019 weitere Anträge auf Förderung stellen. Dafür stehen insgesamt bis zu 15 Millionen Euro zur Verfügung, hieß es dazu weiter.

Wie viele andere Bereiche auch droht auch den Fachhochschulen des Landes ein Fachkräftemangel. Immer mehr beklagen dabei die geringer werdende Zahl an qualifizierten Bewerberinnen und Bewerbern und das in nahezu allen Fachbereichen. Voraussetzung für die Berufung auf eine Fachhochschulprofessur ist neben der wissenschaftlichen Qualifikation auch eine mindestens dreijährige einschlägige Berufspraxis außerhalb des Hochschulbereichs. Ziel des Programms ist es, mehr Personen für eine Professur an Fachhochschulen zu qualifizieren, um so drohende Vakanzen zu vermeiden.

Durch das Programm sollen bereits wissenschaftlich qualifizierte Personen die fehlenden beruflichen Erfahrungen sowie weitere Lehr- und Praxiserfahrungen im Fachhochschulkontext sammeln. Die Teilnehmer des Programms werden bis zu drei Jahre gefördert und arbeiten in dieser Zeit sowohl in der Hochschule als auch bei einem externen Kooperationspartner. Außerdem nehmen Sie begleitend an hochschuldidaktischen Weiterbildungen teil.

Mit rund 70 Prozent entfällt ein Großteil der bisherigen Förderungen auf Frauen, die bei Fachhochschulprofessuren nach wie vor stark unterrepräsentiert sind. Mithilfe des Programms werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer soweit qualifiziert, dass sie sich erfolgreich auf eine FH-Professur bewerben können. Die Landesregierung verknüpft die Förderung mit der konkreten Erwartung, dass viele von ihnen auch tatsächlich diesen Karriereweg einschlagen, so das Ministerium abschließend.

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