Wirtschaftsnachrichten Karriere

Lidl erhöht Einstiegsgehalt

Neckarsulm | Der Lebensmittel-Discounter Lidl erhöht seinen Einstiegslohn von 12 Euro auf 12,50 Euro pro Stunde. Das sagte Deutschland-Chef Matthias Oppitz der "Bild am Sonntag". So solle sichergestellt werden, dass bei Vollzeitbeschäftigung über 2.000 Euro brutto im Monat bezahlt würden.

"Wir wollen eben nicht mit Lohn-Dumping in Verbindung gebracht werden. Wir stehen für faire Löhne, für faire Arbeitsbedingungen." Oppitz forderte gleichzeitig eine stärkere Tarifbindung seiner Branche.

"Wir zahlen seit zehn Jahren über dem gesetzlichen Mindestlohn. Und im Einzelhandel ist das eher eine Ausnahme." Nur noch circa 40 Prozent der Beschäftigten im Einzelhandel arbeiteten in tarifgebundenen Unternehmen, so Oppitz.

"Wir halten die Entwicklung für falsch. Lohn-Dumping geht gar nicht."

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Berlin | Die Bereitschaft der Deutschen, sich in der Freizeit oder auf eigene Kosten beruflich weiterzubilden, sinkt. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag des Weiterbildungsanbieters Haufe Akademie unter Angestellten, über die die "Welt am Sonntag" berichtet. Demnach würden sich 16 Prozent der Befragten am Wochenende oder im Urlaub weiterbilden.

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Wiesbaden | Im Jahr 2018 haben insgesamt 519.700 Personen in Deutschland einen neuen Ausbildungsvertrag abgeschlossen: Das waren 4.000 oder 0,8 Prozent mehr als im Vorjahr, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag mit. Dieser Anstieg wird demnach allein von den Männern getragen: Während 7.400 oder 2,3 Prozent mehr Männer einen Ausbildungsvertrag abschlossen als im Vorjahr, setzte sich bei den Frauen der schon seit zehn Jahren rückläufige Trend mit 3.400 oder 1,8 Prozent weniger neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen weiter fort. Gegenüber 2008 ging die Zahl der von Frauen neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge um 25 Prozent zurück.

Nürnberg | Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland geht weiter zurück. Im März waren 2,301 Millionen Menschen arbeitslos gemeldet und damit 157.000 weniger als vor einem Jahr, teilte die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Freitag in Nürnberg mit. Gegenüber dem Vormonat Februar sank die Arbeitslosenzahl um 72.000. Die Arbeitslosenquote blieb dabei unverändert bei aktuell 5,1 Prozent.

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